Natur & Umwelt

Demo BINO 2012»Lärm macht nachweisbar krank« 
Nach Corona-Pause will Bürgerinitiative erneut für mehr Lärmschutz sensibilisieren 
Corona hatte die Bürgerinitiative  Berlin Nord-Ost »Gesund leben an der Schiene« e.V. (BINO) zwei, drei Jahre ausgebremst, nun wollen die Akteure wieder durchstarten. Der alte – und gerade neugewählte – Vorsitzende Dietrich Peters ist überzeugt, dass gegen die allgegenwärtige und zunehmende Lärmbelastung etwas getan werden muss. »Es gibt eine Schweizer Studie, in der nachgewiesen wird, dass Menschen, die ständig Lärm ausgesetzt sind, zehn Jahre früher sterben«. Das Land Hessen stellte die sogenannte Norah-Studie  vor, die relativ umfassend aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über die Auswirkungen des Verkehrslärms auf die Gesundheit der Bevölkerung untersuchte.

Lärmbelastungen verursachten im Rhein-Main-Untersuchungsgebiet 40 Prozent der Herzkreislauferkrankungen sowie Diabetes. Es entstehen Milliarden an Kosten. Die EU-Kommission Umweltschutz veröffentlichte 2020 eine große Statistik zu Umwelteinflüssen auf die Gesundheit: Todesursache Nr. 1 ist Feinstaub gefolgt von Lärm. 
Auch Katharina Kranke, die stellvertretende Vereinsvorsitzende von BINO, bedauert: »Wenn wirtschaftliche Interessen größer sind als die für Gesundheitsschutz, achtet niemand auf den Lärm«. Bei Neubauten gebe es bindende Lärmschutzauflagen, doch die Bestandsbauten fallen nicht darunter. Wer hier wohnt, hat Pech gehabt. Es sei denn, er kommt in den Genuss des freiwilligen Lärmsanierungsprogramm des Bundes. Die Lärmschutzwände in Heinersdorf wurden so finanziert. Doch diese Gelder sind rar gesät.
Seit 2010 engagiert sich die BINO mit 70 bis 100 Mitstreitern beständig für mehr Lärmschutz an der Schiene zwischen Blankenburg und Panketal. Dreizehn Jahre später hat ein Großteil der Aktiven noch immer unter Lärm zu leiden…

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 Baumfällung am Fließgraben in Blankenburg
Insgesamt elf Bäume entlang des Fließgrabens in Blankenburg zwischen  Heinersdorfer Straße und Parkstraße werden ab Ende Januar bis ca. Mitte Februar gefällt, teilte das Straßen- und Grünflächenamt Pankow mit. Auf diesem Abschnitt ist die Asphaltierung des Weges geplant. Die Bauarbeiten sollen auf der 320 Meter langen Strecke die uneingeschränkte Nutzung für den Fuß- und Radverkehr ermöglichen und somit die Verkehrssicherheit erhöhen. Voraussichtlicher Baubeginn für die Straßenarbeiten ist im 2. Quartal dieses Jahres. In Vorbereitung des Projektes mussten die Bäume gefällt werden…

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