Natur & Umwelt

RutschigRutschpartie auf der Pankebrücke
Den Winterdienst muss das Straßen- und Grünflächenamt Pankow übernehmen
Alle Jahre wieder passiert auf der Pankebrücke in der Schlossparkpassage Buch das Gleiche. Die Temperaturen fallen, es rieselt Schnee – und schon gerät die Überquerung der leicht abschüssigen Verbindung zur Rutschpartie. Dann klingelt beim Projektmanager des Schlossparkpassagen-Eigentümers (Widerker Unternehmensgruppe) fortwährend das Telefon. »Wir sind aber nicht mehr zuständig«, so Peter Scholz. Sein Unternehmen habe zwar die Brücke gebaut, sie ging aber in den Besitz des Landes Berlin über.

Das wiederum weist auf den Bezirk Pankow als zuständigen Streupflichtigen, da die Fläche als Grünfläche ausgewiesen sei. Pankow Stadtrat für Stadtentwicklung, Vollrad Kuhn, bestätigt dies. »Der von uns beauftragte Winterdienst ist angewiesen, auch auf der genannten Brücke in Buch zu streuen.« Aufgrund der Größe des Bezirks und der Vielzahl der Flächen, auf denen ein Winterdienst durchgeführt wird, könne der Bezirk dabei die korrekte Ausführung nur stichprobenweise überprüfen, fügt er hinzu. »Das Straßen- und Grünflächenamt ist darüber hinaus auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen«, so Kuhn. Kontakt zum SGA Pankow unter: Tel. 902 95 85 10


Spielplatz»Sag mir, was du willst«
Künftige Nutzer waren zur Naturspielplatz-Planung nach Zepernick eingeladen
Mitarbeiterinnen der Panketaler Gemeinde-Verwaltung und des Ingenieurbüros Börjes aus Oranienburg hatten am 12. Januar, einem Sonnabend, unter dem Motto »Schaffe deinen Ort« Bürgerinnen und Bürger Panketals eingeladen, um sie an der Planung eines Naturspielplatzes für die sogenannten »Lückekinder« (10 bis 13 Jahre) teilnehmen zu lassen. Ganz besonders waren aber die künftigen Nutzer selbst mit der Aufforderung »Sag mir, was du willst« zum Kletterbaum in der Nähe des Radweges Berlin-Usedom in die Straße der Jugend angesprochen. 
Bei regnerischem Wetter seien immerhin 50 Erwachsene und etwa 30 Kinder erschienen, informierte Rathaus-Mitarbeiterin Anke Wendland. Nicht nur Planskizzen waren zur Demonstration des Vorhabens im Einsatz: Besonders markante Stellen entlang der Dranse und bei den Resten des früheren Schwimmbades erhielten Kennzeichnungen durch bunte Luftballons. An diesen Orten bildeten sich immer wieder kleine Gesprächsgruppen. Die 10- bis 13-jährigen Kinder waren durch Erwachsene aus Hort, Schule und Elternhaus vorinformiert und hatten vorwiegend »technisierte« Vorstellungen, ließen sich aber durchaus auch von mehr naturnahen Spielgeräten und Anlagen überzeugen…
Abb: Ingenieurbüro Börjes

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