Natur & Umwelt

Aufbuchen PflanzaktionFreiwillige Helfer pflanzten mit aufBuchen e.V. auch 2021 hunderte Bäume und Gehölze
Der Verein aufBuchen e. V. hat auch im Jahr 2021 wieder mit vielen freiwilligen Helfern im Bucher Forst Pflanzaktionen durchgeführt. Während einer fünftägigen März-Pflanzaktion wurden insgesamt 600 Bäume und 200 Gehölze auf den ehemaligen Hobrechtsfelder Rieselfeldern in die Erde gebracht. Im November wurden die Helfer erneut aktiv und verpflanzten im Bucher Forst 300 Bäume und 100 Gehölze. »In den ehemaligen Rieselfeldern haben wir wieder fleißig Löcher gegraben und die Erde angereichert. Die Renaturierung des Bodens ist eine wirkliche Mammutaufgabe an diesem Standort. Um so dankbarer sind wir den 60 Freiwilligen und 11 Helfern, die dabei waren«, erklärten Katrin, Irmela, David, Karo und Dörte von aufBuchen e. V.
Weitere Infos unter: www.aufbuchen.de

 


Insektenhaus»Nützlingshaus« am Lindenberger Weg
Gemeinschaftsprojekt für Frösche, Bienen, Käfer & Co
Im vergangenen November wurde an drei aufeinander folgenden Montagen im Außenbereich der Gemeinschaftsunterkunft am Lindenberger Weg in Buch gehämmert, gesägt, gebohrt und geschliffen. Als schließlich die Werkzeuge beiseite gelegt wurden, war ein hölzerner Prachtbau eines »Nützlingshauses« für wilde tierische Nachbarn entstanden. Die Idee für das Projekt stammt von Julia Scholz von der Albatros-Selbsthilfe-Kontaktstelle im Bucher Bürgerhaus. Die hatte 2021 hinter dem Bürgerhaus einen Naschgarten angelegt, der einigen Mitarbeitern der Flüchtlingsunterkunft so gut gefiel, dass sie gemeinsam überlegten, auch am Lindenberger Weg ein ähnliches Gemeinschaftsprojekt ins Leben zu rufen.
Wie der Zufall es wollte, hatte es gerade eine Ausschreibung gegeben zur Förderung von regionalen Kooperationen und Angeboten für Kinder und Familien sowie der Wohnumfeldverbesserung. Der Antrag ging raus, wurde bewilligt – und die Arbeit konnte beginnen. Kinder, Jugendliche und erwachsene Bewohner der Unterkunft packten mit an, zwei Ehrenamtsgärtner des Naschgartens, die Projektleiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle und Holzprofi Tobias Nitsche. 
»Frösche, (Wild-) Bienen, Käfer, Schmetterlinge, Spinnen und Co sollen hier ein Zuhause finden«, sagt Julia Scholz. Das aus  natürlichen und nachhaltigen Altmaterialien gebaute Nützlingshaus steht in einer geschützten Ecke. Es ist noch nicht lange her, dass hier vom Umweltbüro für Berlin-Brandenburg e. V. eine Wildwiese und  Hochbeete auf dem vormals verwilderten Gelände angelegt wurden. Auch einen Teich gibt es hier – Insekten und anderes Getier kann sich nun zusätzlich über eine Wohnunterkunft freuen…

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