Natur & Umwelt

FuchsWildes Karow
Überraschende Begegnungen mit Wildtieren im nächtlichen Garten
Im beschaulichen Alt-Karow sagen sich scheinbar Fuchs und Hase gute Nacht. Vor allem durch die Corona-bedingte Einschränkung des Flugverkehrs und der privaten Feste ist es im Norden Berlins deutlich ruhiger geworden. In der Dämmerung und in der Nacht kann man dadurch jetzt Rascheln, Knacken, Knirschen, Schmatzen und manchmal auch fremdartige Schreie hören.
Angeregt durch Naturschutzexperten beschlossen wir deshalb, den Lauten in unserem Garten auf den Grund zu gehen, und installierten am von der Straße abgelegenen Teil eine Wildtierkamera. Das batteriebetriebene wetterfeste Gerät nimmt, gekoppelt mit einem Bewegungsmelder, Fotos oder Filme auch im Nachtsichtmodus auf und wird u. a. von professionellen Forschern benutzt.

KameraDie Bilder werden auf einer handelsüblichen SD-Karte festgehalten und können später auf einem PC ausgelesen und bearbeitet werden. Wir installierten das Gerät an einem Johannisbeerstrauch ca. vier Meter entfernt von der breiten Hecke zum hinteren Nachbargrundstück. Insgesamt deckt die Kamera etwa 20 Quadratmeter ab.
Die Auswertung des ersten Tages brachte Fotos von Tauben, Elstern und unserem großen Kater, nichts Überraschendes also. In der Dämmerung nach 22 Uhr und in der Nacht fotografierte die Kamera dann einen stattlichen Fuchs, etwa so groß wie ein mittlerer Hund …

Ausführlicher in unserer Printausgabe


Pankows Landschaftsschutzgebiete und Waldflächen sind derzeit besonders gut besucht – Regel Nummer 1: Respekt vor der Natur
Erholungsuchende Städter zieht es derzeit verstärkt in die umliegende Natur, sei es zu einem Spaziergang, einer entspannten Fahrradtour oder einer Joggingrunde. Gleichzeitig steht das urbane Grün unter einem hohen Nutzungsdruck – geschützte Flächen sind bei gutem Wetter gern genutzte Ausflugsziele.
Das hat Folgen für die sensiblen Pankower Naturschutzgebiete Karower Teiche, Fauler See und Niedermoorwiesen, die Landschaftsschutzgebiete Buch und Blankenfelde und den Biotopsee in Arkenberge. Obwohl die Gebiete gut ausgeschildert sind und auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Flora und Fauna hingewiesen wird, gibt es immer wieder Vorfälle, wie die Pankower Stadtnatur-Ranger feststellen müssen.
Auf den weitläufigen Feldern rund um das Dorf Blankenfelde werden vermehrt Flaneure angetroffen, die die Aussaaten der Bauern und die für Bodenbrüter so wichtigen Feld- und Wiesenflächen niedertreten. Es wird weder auf das Gebot zum Anleinen von Hunden geachtet, noch auf den Schutz von Menschen und Tieren. So werden auch Gruppen beobachtet, die mit Pfeil und Bogen, Armbrust oder Golfausrüstung die Gebiete in Blankenfelde und Hobrechtsfelde unsicher machen, sowie solche, die Schutzgebiete als Camping- oder Grillfläche nutzen. Gleichzeitig werden Abfälle in großen Mengen liegen gelassen oder sogar bewusst in Form von Bauschutt-, Haus- und Sperrmüll abgeladen. …

Ausführlicher in unserer Printausgabe