Natur & Umwelt
Im ÖkoGut Buch kann man auch feiern
Es geht wieder los, der Frühling ist da, es summt, brummt und zwitschert auch im Bauerngarten des ÖkoGuts Buch in Alt-Buch 51. Das Teilhabeprojekt mit Hofladen des Trägers albatros social wartet mit altbekannten – und neuen Angeboten auf. Eine erweiterte Terrasse lädt zum Kaffeetrinken und Kuchenessen ein, im Hofladen (Mo-Mi 10-15 Uhr, Do + Fr 10-17 Uhr) gibt es neben Bioprodukten auch Wurst und Fleisch von regionalen Erzeugern sowie frische Produkte aus dem Ökogarten. Bei Bedarf bietet Christoph Mohm freitags Wildkräuterführungen für Interessierte an. Nicht nur Wegwarte, Mariendistel, Mädelsüß oder andere Kräuter gibt es zu entdecken, sondern auch einiges über sie zu erfahren.
In diesem Jahr offeriert das Albatros-Team eine neue Idee: Ab sofort kann der ca. 5.000 m2 große Bauerngarten für Privatfeiern und Veranstaltungen gemietet werden – an den Wochenenden, aber auch wochentags ab 15 Uhr. (Kontakt: Tel. 030 94 11 41 36, Preis auf Anfrage). Bis max. 40 Personen finden hier Platz – auf den Wiesen, neben blühenden Beeten, unter Bäumen und an der Feuerstelle mit Grillmöglichkeit. Ein idyllischer, ungestörter Ort. Um Essen und Trinken muss man sich selbst kümmern; genutzt werden können Stühle, Tische, Geschirr, Küche und Toiletten. Und schon kann die nächste Party zum unvergesslichen Gartenfest werden.
Ausblick: Am Sa, 20. Juni, ist von 14–19 Uhr Tag des Offenen Gartens – mit Theater, Live-Musik, Kaffee, Kuchen, Grillen!
Info: Zuverdiener für den Cafébereich gesucht! Kontakt über Tel. 030 94 11 41 36.
Frust in Karow: Neue Bäume Fehlanzeige
Keine Baumpflanzungen im Schrägen Weg, aber Gehweg wird barrierefrei
Miese Stimmung im Schrägen Weg in Karow. Während es um den zentralen Schulweg herum überall grünt und blüht, fühlt man sich in der Anliegerstraße abgehängt, wie im Western mit umherfliegenden Steppenläufern. Nahezu alle Straßenbäume wurden hier nach und nach abgesägt, die letzten wohl 2023, ein einziges Baumskelett verweist auf die längst vergangene Blüte. Vielerorts stehen noch Metallbügel, welche den Schattenspendern nach der Wende als Schutz und Schild zur Verfügung gestellt wurden, und in die man jetzt gut die ausgedienten Weihnachtsbäume für die BSR legen kann. Während Ende 2024 praktisch ganz Karow mit 44 Bäumen aufgeforstet wurde, ging der Schräge Weg trotz des vorhergegangenen Kahlschlags leer aus. Das ist nicht nur für das Mikroklima in der vergleichsweise breiten asphaltierten Straße unschön, sondern auch für die täglich zwischen 7.30 Uhr und 14.30 Uhr zur Grundschule pendelnden Pennäler und die mit dem Rad Richtung Piazza und zurück fah-renden Gymnasiasten. Und es ist vor allem deshalb unangenehm, weil die Bürger hier vor die (nicht vorhandene) Fichte geführt wurden.
Im Juni 2024 hatte das Bezirksamt nämlich gegenüber dem Bucher Boten angekündigt, die Bäume im Schrägen Weg bis Jahresende 2024 ersetzen zu wollen. Im November vor zwei Jahren sagte dann Elke Ulbricht vom Bezirksamt gegenüber der Zeitung: »Bedauerlicherweise liegt hier ein Missverständnis vor. Im Schrägen Weg sind derzeit keine Baumpflanzungen vorgesehen. Wir werden alles daransetzen, Baumpflanzungen in die Stadtbaumkampagne 2026 mit aufzunehmen.«
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Zeitreise gleich vor der Haustür
Wo einst Berlins Abwässer die Felder fluteten, grasen heute Wasserbüffel und Wildpferde in einer halboffenen Waldlandschaft. Der Verein »Kultur im Quartier« lädt Interessierte am Samstag, dem 9. Mai, um 10.30 Uhr zu einer spannenden Spurensuche durch den rasanten Wandel der Rieselfeldlandschaft zwischen Industriegeschichte und moderner Ökologie ein. Erfahren kann man, wie aus Natur Technik und aus Technik wieder Natur wurde und was diese mehrfache Verwandlung für unsere heimatliche Region heute bedeutet.
»Vom Berliner ‘Kloakenstreit’ zu den Wilden Weiden – ein Streifzug durch die Kulturlandschaftsgeschichte um Hobrechtsfelde mit Speicherführung« – so ist dieses Veranstaltungshighlight überschrieben, für das der Geograph und langjährige Leiter des Naturparks Barnim, Dr. Peter Gärtner, die Leitung übernimmt. Treff: Speicher Hobrechtsfelde.
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