Natur & Umwelt
Wasserstelle wird erneuert
Seit dem Frühjahr 2025 ärgern sich Besucher des Karower Kirchfriedhofs, die hier die Gräber ihrer Angehörigen pflegen, über die desolate Gießwasseranlage (hinter der Trauerhalle). Stein des Anstoßes ist ein aus dem Erdreich ragendes Rohr mit Wasserhahn, an dem ein bodenlanger Schlauch hängt. Manchmal liegt er daneben. Es tröpfelt, Wasser fließt auf den Platz, ein einziges Gematsche sei das zu bestimmten Zeiten, berichtet Gabriele Schmidt. Sie und ihren Mann habe das so gestört, dass sie beschlossen, der Kirche Geld für eine neue Anlage zu spenden – in der Hoffnung, dass schnell Abhilfe geschaffen würde.
Im April 2025 überwiesen sie 3.000 Euro. »Man war sehr erfreut und bemühte sich, eine neue Anlage zu erwerben«, erinnert sich die Karowerin. Im Herbst sei sie dann eingetroffen und – eingelagert worden. »Uns wurde mitgeteilt, dass sie im Mai/Juni 2026 installiert wird. Bis heute ist nichts passiert.« Der Pfarrer habe ihr von verzögerten Baumaßnahmen geschrieben, wegen Arbeiten an der Wasserleitung…
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Bitte keine Enten füttern!
Wer im Auepark (zwischen Röländer Straße und Busonistraße) in Karow spazieren geht, der stößt auf neue, ganz besondere Hinweisschilder: Die Umwelt-AG der Grundschule Alt-Karow in der Bahnhofstraße hat nach einem vom Abgeordneten Johannes Kraft organisierten Projekttag mit der Stiftung Naturschutz Schilder gegen das unerlaubte Entenfüttern gestaltet. Anfang September wurden sie im Beisein von Pankows Stadträtin Manuela Anders-Granitzki an mehreren Stellen im Park aufgestellt.
Die Idee dazu ging auf den Hinweis einer Anwohnerin zurück, die immer wieder beobachtet hatte, dass im Auepark Enten gefüttert werden, obwohl dies ausdrücklich verboten ist. Gut gemeintes Füttern kann den Tieren und dem Gewässer schaden – Tiere erkranken, das Wasser wird verschmutzt…
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Zwei neue Löschwasserbrunnen
Viele Tage dauerten die Löscharbeiten, als im Sommer 2025 ein Feuer in der Schönower Heide ausgebrochen war. Der Fahrzeugeinsatz war immens hoch, weil die nächste Löschwasserentnahmestelle weit entfernt liegt – und zwar am Liepnitzsee.
Die Bernauer Stadtverwaltung plant nun, zwei neue durch Land und EU geförderte Löschwasserbrunnen in der hinteren Heide zwischen Waldsiedlung und Waldheim und in der vorderen Heide nahe Waldfrieden zu errichten. Insgesamt sollen 83.300 Euro Fördergelder fließen. Insgesamt kostet der Bau der zwei Brunnen knapp 121.000 Euro. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang 2027 erfolgen.