Natur & Umwelt

Sanierung in Buchs Parkidyll geht weiter
ParkveranstaltungDer mittlerweile 4. Bauabschnitt im Schlosspark Buch beginnt in diesem Jahr
Buchs grüner Kern – der Schlosspark – wird seit Monaten mit Geld aus dem Fördertopf Stadtumbau saniert. Ende dieses Jahres wird der 3. Bauabschnitt beendet werden, der insbesondere den südlichen Holländischen Garten umfasst (»BB« berichtete). Hier wurden und werden derzeit die Mittelallee und die Westallee denkmalgerecht wieder hergestellt. Auch die hier befindlichen Treppen werden neu errichtet, für die gartenarchäologische Grabungen vorgenommen wurden.

Noch sind sich die Beteiligten nicht im klaren, ob die vorhandene Fundamentierung für den Neubau genutzt werden kann. Neben den Treppen soll es zudem barriefreie Zugänge geben. Außerdem werden die Wege befestigt, nicht mehr verkehrssichere Bäume sind gefällt worden. Neue Bänke und Abfallbehälter komplettieren den Bereich.
Da bereits in diesem Jahr ein weiterer Sanierungsabschnitt – der vierte – in der Parkanlage starten wird, hatten Leane Benjamin vom Pankower Straßen- und Grünflächenamt und Landschaftsarchitektin Brigitte Gehrke im Mai zu Bürgerinformationsterminen vor Ort eingeladen, um diese Baumaßnahme vorzustellen und Bürger-Anregungen aufzunehmen. Der vierte Sanierungsbereich umfasst den nördlichen Holländischen Garten, in dem Wege, die die vier Wiesenkarrees unterteilen, sowie die Buchenalleen, die diesen Gartenbereich umgeben, wiederhergestellt werden sollen…

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Drama im Schwanebecker Storchennest
Storch»Brutale« Realität und Wunschdenken beim Beobachten von Panketals einzigem »aktiven« Storchennest in Schwanebeck auf dem Schornstein der ehemaligen Bäckerei Hägeholz an der Ecke Dorfstraße/Birkholzer Chaussee liegen wohl gelegentlich »etwas« auseinander.
Wie alle Jahre wieder bezog das Storchenpaar relativ frühzeitig (etwa 1. April) das Nest mitten im Dorf Schwanebeck. Das ist eben Storchentreue, Treue zum Partner und Treue zum Nest. Und auch Treue zu seinen Storcheneltern Christa und Frank Prätzel. Diese haben permanent gute Sicht auf das Nest und beobachten das Treiben der Störche.
Die angekommenen Störche paaren sich recht schnell, wenige Tage danach beginnen sie zu brüten. Doch dann Ende der Romantik: Die Störchin kommt bei einem Ausflug mit den Beinen in eine Stromleitung. Das verletzte Tier wird zur Tierärztin nach Bernau gebracht. Die kann die Störchin nur noch einschläfern. Teil 1 einer Tragödie. Der verbliebene Storch muss irgendwann zur Nahrungssuche das Nest verlassen, Krähen überfallen das Nest und zerstören die Brut: Gipfel der Tragödie. Ab jetzt wird es richtig ungewöhnlich: Wenige Tage später kommt eine neue Störchin und lässt sich nieder. »Und die hatten dann auch gleich Sex. Die brüten auch schon wieder«, beobachteten die Prätzels. Happy End oder?…

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