Geschichte
Das Karower Kreuz und seine Eisenbahnen
Ein Buch über das Eisenbahnkreuz im Raum Blankenburg und Karow
von Hansjürgen Bernschein
Das Karower Kreuz ist die wichtigste Eisenbahnverkehrsanlage im Nordostraum von Berlin. Seine Kurven verbinden seit den 1950er Jahren im Raum Blankenburg und Karow den Berliner Außenring mit der Stettiner Bahn. Während die seit 1843 bestehende Stettiner Bahn als Vater des Eisenbahnkreuzes gelten kann, ist deren Mutter der Berliner Außenring.
Wie sehr gerade aber die Stettiner Bahn das Sein des Karower Kreuzes beeinflusst, zeigt die schon seit 2014 laufende Baumaßnahme »Ausbau Eisenbahnknoten Berlin«, mit der die Deutsche Bahn AG die Modernisierung und Ertüchtigung des Schienenverkehrs auf der Nord-Süd-Achse vorantreibt und wo sich die hierzu gehörende Aufgabe »Erneuerung, Ausbau und Modernisierung der Stettiner Bahn bis Bernau« noch in der Realisierung des 2. Bauabschnitts Karow–Bernau befindet und das letzte noch zu erneuernde Brückenbauwerk des Karower Kreuzes, die Eisenbahnüberführung der Nord-West-Kurve über die S2 und die Boenkestraße, erst jetzt in das Planfeststellungsverfahren geht.
Als 1841 die Karower und Blankenburger Bauern Land für die Eisenbahntrasse Berlin-Stettin an die Eisenbahnverwaltung abtraten, waren es die Blankenburger Landbesitzer, die wegen des im Karower Kreuz gelegenen Hütungsgebietes den Kaufpreis in die Höhe getrieben und auch den zeitlichen Bauablauf beeinträchtigt haben. Später, als 1941 mit dem vorläufigen nordöstlichen Güteraußenring (nö GAR) die Vorstufe des Karower Kreuzes geschaffen wurde und besonders ab 1950, als mit der Verlängerung des Außenrings bis an die Nordbahn bei Oranienburg und dem Bau der Verbindungskurven begonnen wurde, waren es wiederum auf altem Blankenburger Gebiet die Bauern, aber auch Wohnansässige, die in Größenordnungen Land abtreten mussten. Allein 17 Bewohner der NW-Kurve wurden dabei umgesiedelt. 1957, als der jetzige Verkehrszustand erreicht war, wurde die Ortsteilgrenze zwischen Blankenburg und Karow im Gebiet des Karower Kreuzes von der alten Linie Krontaler Straße–Nahestraße auf die Linie des Außenrings verändert…
Foto: DB AG
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Gemeinsam zum LudwigPark
Am Sonnabend, dem 4. Juli, lädt Manfred Pinkwart zu einem informativen Spaziergang zu den ehem. Bereichen des Klinikums Buch an der Zepernicker Straße ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Stadtgut Buch, Alt-Buch 45-51. Der Spaziergang beginnt auf dem Stadtgut an der Info-Tafel. Er führt durch die Straße Alt-Buch und Zepernicker Straße. »Wir werfen einen Blick auf das Waldhaus, das bereits seit vielen Jahren auf eine künftige Nutzung wartet. Eine große Baugrube lässt erkennen, dass hier in Kürze neue Wohnhäuser entstehen. Eine Info-Tafel informiert über das künftige Waldhaus-Quartier. Weiter geht es zum Lud- wigPark. 2003 zogen die letzten Kliniken aus dem Bereich aus. Waldhaus und ehemaliges Ludwig-Hoffmann-Krankenhaus wurden vom Helios-Unternehmen nicht benötigt. Der Ludwig-Park ist heute eine Mischung aus Wohnung und sozialen Einrichtungen«, so Manfred Pinkwart.
Interessierte sind herzlich eingeladen!
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