Geschichte

BeutlerhausKäthe Beutler: »Tu etwas!«
Im März wird auf dem Campus Buch das »Käthe-Beutler-Haus« erröffnet
Als Bruce Beutler 2011 den Nobelpreis für Medizin gewann, erinnerte er sich an seine Großmutter Käthe. Sie habe ihm einst diese hohe Ehrung erklärt. Der Nobelpreis des Enkels lenkte erstmals den Blick von Medizinhistorikerinnen und -historikern auf die Vergangenheit der Familie Beutler. Das Leben einer jüdischen Kinderärztin, die 1935 aus Nazi-Deutschland in die Vereinigten Staaten von Amerika emigrierte, führt durch ein Jahrhundert politischer Wirren, wissenschaftlicher Fortschritte und Vorurteile.
Wie diese Umstände das Leben einer Ärztin vor und nach der Emigration prägten, zeichneten Professorin Sabine Hildebrandt von der Harvard Medical School und vier weitere Autoren aus persönlichen Erinnerungen von Bruce Beutler und seiner Familie sowie aus autobiographischen Manuskripten und Archiv- Quellen nach. Ihre Studie »Dr. Käthe Beutler, 1896 – 1999« erschien vor einem Jahr im Medizinhistorischen Journal.

Zu den Autoren gehört auch ein Forscher des Bucher Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft.
Dr. Thomas Kammertöns initiierte 2016 gemeinsam mit Professor Gerhard Gaedicke und weiteren Kollegen an der Charité ein Symposium zum Schicksal jüdischer Ärztinnen und Ärzte am Beispiel der Familie Beutler. »Es gab im Jahr 2011 noch nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag über Käthe Beutler«, sagt Kammertöns. »Die Studie ist der erste umfassende medizinhistorische Artikel, der sich mit dem Leben von Käthe Beutler und ihrer Familie auseinandersetzt.«…

Ausführlicher in unserer Printausgabe


SchlossEin Blick zurück: Verlorenes Bucher Schloss
Das Bucher Schloss entstand im 16. Jhd. Von 1898 bis 1920 diente es den Berliner Oberbürgermeistern (nicht nur) als Sommersitz. Nach dem Krieg wurde es zeitweise als Kinderheim genutzt. Doch die baulichen Unzulänglichkeiten nahmen zu. In einem Gutachten der Staatlichen Bauausicht der DDR vom März 1960 ist zu lesen…

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