Aktuelles

StenerbergAm Stener Berg entstehen Wohnhäuser
Im Jahr 2023 ist Baubeginn für 38 Doppelhaushälften und 3 Einfamilienhäuser in Buch
Ein neues Wohnquartier entsteht ab zweitem Quartal 2023 in Buch, von dessen Planungen bislang wenig in der Öffentlichkeit zu hören war. Genau an Berlins Stadtgrenze, Am Stener Berg 29-34, hat der Gebietsentwickler BPD das Projekt mit einer Baugenehmigung angekauft und will hier ca. 38 moderne Doppelhaushälften und 3 Einfamilienhäuser sowie einen Spielplatz errichten. Für die neue Planung wird noch in diesem Jahr der Bauantrag eingereicht.

»Da die Planung bereits im Vorfeld sehr gut mit der Bauaufsicht und der Stadtplanung Pankow abgestimmt wurde, gehen wir von einer kurzen Bearbeitungszeit aus«, erklärt Projektentwickler Alexander Haas gegenüber »BB«. »Den Vertriebsstart streben wir im Frühjahr 2023 …

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SchlosskircheBucher Kirchturmaufbau beginnt
Die Evangelische Kirchengemeinde Buch und der Förderverein Kirchturm Buch e. V. freuen sich über die Sanierung der Bucher Schlosskirche mit Kirchturm. »Zum Ende des Jahres 2022 wird sie in eine für die Öffentlichkeit deutlich erkennbare Phase treten«, sagte jetzt Pfarrerin Cornelia Reuter. 
Die Bucher Schlosskirche ist eine von nur vier barocken Kirchen in Berlin. Sie wurde 1736 von Friedrich Wilhelm Diterichs (1702-1782) unter dem Patronat des preußischen Staatsministers Adam Otto von Viereck (1684-1758) erbaut und ist ein wichtiges Zeugnis des preußischen (Berliner) Barocks. Am 19. 11. 1943 wurde sie von einer Brandbombe getroffen. Der Turm brannte und stürzte in das Kirchgebäude, das dadurch ebenfalls ausbrannte. Unter schwierigen Nachkriegsbedingungen in den 1950er Jahren ist es gelungen, die Kirche vor dem Abriss zu bewahren. 
Bisher ist es jedoch nicht gelungen, den schönen barocken Turm wieder aufzubauen. Deshalb gründeten im Dezember 2007 zehn Bucher Bürger den »Förderverein zum denkmalgetreuen Wiederaufbau des Turmes der barocken Schlosskirche in  Berlin-Buch e.V.« mit dem Ziel, Buch ein Wahrzeichen und einen Identifikationspunkt wiederzugeben.
»Seither wurden rund 800.000 Euro durch Mitgliedsbeiträge und Spenden eingeworben. …

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Bürger-Stammtisch in Buch
CDU-Vertreter luden zu kommunalpolitischem Austausch
Das Fontane-Zimmer im Ristorante »Il Castello« in Buch war gut gefüllt, als am 1. 11. zum kommunalpolitischen Stammtisch eingeladen worden war (mit Voranmeldung). Mitglieder der Pankower CDU-Fraktion in der BVV (Fraktionsvorsitzende Denise Bittner sowie Jörn Pasternak, der im Verkehrsausschuss sitzt) und Johannes Kraft (MdA) wollten sich ein Bild von den Problemlagen in den nördlichen Ortsteilen Pankows machen und Anregungen für ihr politisches Wirken mitnehmen. Sie waren gemeinsam gekommen, denn »Bezirks- und Abgeordnetenhausthemen lassen sich nicht trennen«, so Denise Bittner. Und das bewegte die Bürgerinnen und Bürger: 
•Georg-Benjamin-Straße/Theodor-Brugsch-Str. in Buch: Beklagt wurde der Durchgangsverkehr im Wohngebiet, um die baustellenbedingten Staus in Spitzenzeiten zu umfahren. Ein Verkehrszeichenplan sei in Erstellung, die Umsetzung stehe bevor, informierte Johannes Kraft. 
• Alt-Buch 40-46 in Buch: Anwohner beklagen ebenfalls Raser und Durchgangsverkehre (Abkürzungsverkehr), die durch die Staus entstanden seien. …

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Strassenbenennung KuehnUnmut über Straßenumbenennung
Straßen 5, 6 und 7 in Buch werden nach Ärztinnen benannt / Anwohner empört
Die Wellen der Empörung schlagen noch immer hoch. Etwa 50 Anwohnende des Bucher Wohngebiets Straße 5, 6 und 7 nahe der Berliner Landesgrenze zu Zepernick können nicht fassen, was ihnen geschieht. Seit den Einfamilienhausbesitzern im Frühjahr vergangenen Jahres Post vom Frauenbeirat Pankow und dem Bezirksamt ins Haus geflattert war, geht es hoch her in der kleinen Kolonie  an den Pankewiesen. 
Ihre unspektakulären Straßen werden künftig den Namen von Ilse Krause (Straße 5), Rosa Coutelle (Straße 6) und Rose Scheuer-Karpin (Straße 7) tragen, das beschloss das Bezirksamt Pankow im Sommer auf Empfehlung des bezirklichen Frauenbeirats (»BB« berichtete). Alle drei Frauen haben einmal in Buch gelebt. Sie erwarben sich als besonders engagierte Ärztinnen bzw.  Biochemikerin vor Ort einen Namen. An sie soll erinnert werden. 
Doch Anwohnerin Solveig Bisanz ist sauer. »Wir wohnen hier mit viel Grün. Die Pankewiesen sind nicht weit, der Usedom-Radweg führt an unserem Wohngebiet vorbei. Wenn schon Umbenennung, warum dann nicht Am Feld, Usedomweg oder An den Pankewiesen«, erklärt die 59-Jährige. Viele ältere, alleinstehende Nachbarn würden hier leben, erzählt sie. »Die haben keine Ahnung, wie sie das schaffen sollen, die Rennereien und Kosten, fast alles muss selbst getragen werden«. 
Auch die Mitachtzigerin Gerda Winter ist aufgeregt. »Ich hab 35 Verbindlichkeiten und muss bei allen meine neue Adresse anmelden. Ich schaffe das nicht mit meiner Pflegestufe«, sagt sie. Fast 100 Jahre sei die Siedlung alt und so lange habe es die Nummerstraßen gegeben. »Ich sehe nicht ein, dass die jetzt unbedingt verändert werden müssen.« …

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Verteilung FluechtlingeFördergeld mit der Gießkanne 
»Pankow hilft!« fordert in einem Brandbrief gerechtere Verteilung der Geflüchteten und Fördergelder
Der Winter steht vor der Tür, und mit der Kälte wird auch die Zahl von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und von Asylsuchenden weiter steigen, sagt Migrationsforscher Gerald Knaus voraus. Nach Angaben der Berliner Senatssozialverwaltung leben derzeit allein rund 80.000 Ukrainer, die einen Aufenthalt beantragt haben, in Berlin – davon rund 3.000 in Unterkünften des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Doch diese sind nun fast voll. Der Senat sucht händeringend nach neuen Unterkünften und Flächen, auch der Bund soll anpacken. Die Hilfsbereitschaft der Stadt ist groß, freiwillige und professionelle Helferinnen und Helfer engagieren sich stark.
In Sachen Verteilung der Geflüchteten in der Stadt regt sich allerdings Unmut. Jüngste Zahlen des LAF zeigen, dass (Stand 18. 11.) Pankow die stärkste Belastung trägt (15,83 Prozent der Geflüchteten, 4.363 Personen), während das hippe Friedrichshain-Kreuzberg ganze 3,63 Prozent (1.001 Personen) und das riesige Charlottenburg-Wilmersdorf sogar nur 2,71 Prozent (764 Personen) versorgen, integrieren und betreuen müssen. Auch die folgenden Spitzenreiter in Sachen Flüchtlingsunterbringung liegen im Ostteil der Stadt: Marzahn-Hellersdorf mit 13,7 Prozent (3.775 Personen) und Lichtenberg mit 14,3 Prozent (3.939 Frauen, Kinder und Männer).  Nachzulesen übrigens auf der LAF-Seite https://www.         berlin.de/laf/wohnen/allgemeine-infor mationen/aktuelle-unterbringungszah len/artikel.630901.php .
Schwerpunkte in Pankow sind Karow und vor allem Buch mit großen Unterkünften. Weitere im Bezirk wurden inzwischen aber angekündigt – in der Schwedter und der Storkower Straße…

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WaldhausWaldhaus-Projekt Buch
Derzeitige Planungen im BVV-Ausschuss vorgestellt
Das denkmalgeschützte Waldhaus Buch soll eine gewerbliche Nutzung erfahren, zusätzlich entsteht auf dem Areal Wohnungsbau – darüber hatte »BB« bereits in der November-Ausgabe berichtet. Die Eigentümer und Projektentwickler – Germandi/Waldhaus Buch GmbH für den Bestandsbau und Neubauten sowie die Wohnungsgesellschaft Howoge für weitere Neubauten – stellten im November im Pankower Ausschuss für Stadtentwicklung den gegenwärtigen Stand ihrer Planungen vor.
Der schlossähnliche, ehemalige Krankenhausbau ist in keinem guten Zustand, erklärte Steffen Goldmann von der Waldhaus GmbH. In der Vergangenheit habe es in dem seit 1992 leerstehenden Gebäude viel Vandalismus gegeben, ein Brand hinterließ seine Spuren  und dennoch strahle es noch immer einstige Schönheit aus. 
In dem 1905 eröffneten Altbau mit einer Nutzfläche von 7000 m2 soll Gewerbe einziehen: »Wir können uns ein Institut, Forschung, Lehre – ergänzend zum Medizin- und Forschungsstandort Buch vorstellen.« Einen Ankermieter gebe es noch nicht. Der Bauvorbescheid vom Bezirk liegt vor. Anfang 2023 soll der Bauantrag eingereicht werden. Das Unternehmen wird knapp 40 Millionen Euro Sanierungskosten in die Hand nehmen müssen. Geschätzte Bauzeit: ca. 4-5 Jahre.
Für den Neubau plant die Waldhaus Buch GmbH zwei Jahre Bauzeit ein…

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