Aktuelles

RichtfestRichtkrone für Schulneubau
Betritt man den Rohbau der neuen Grundschule an der Karower Chaussee 97 in Buch, beeindruckt die Größe und Weiträumigkeit des neuen Gebäudes. Die vierzügige Grundschule ist eine der ersten im Land Berlin, die nach dem neuen Raumkonzept – den sogenannten Compartements – errichtet wird. Ein Compartment setzt sich zusammen aus Klassen-, Gruppen- und Teamräumen, die sich um ein Forum gruppieren. Damit entstehen Möglichkeiten für unterschiedliche Lernformen und zugleich ergeben sich Rückzugs- und Erholungsräume.

Als am 20. Juni Richtfest gefeiert wurde, erklärte Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Astrid-Sabine Busse, die 30 Jahre lang eine Grundschule geleitet hat, begeistert: »Von so einem Schulgebäude träumt jede Schulgemeinschaft!«. Was sie besonders hervorhob, ist das ungewöhnlich schnelle Bauverfahren, ermöglicht durch die modulare Bauweise und durch verbesserte Planungsprozesse. »Damit können 576 dringend benötigte Schulplätze im attraktiven Norden Berlins schnell geschaffen werden – im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive.«

Bürgermeister Sören Benn ist froh über den neuen Schulbau in seinem Bezirk. » Wie groß der Bedarf ist, sieht man daran, dass bereits zum neuen Schuljahr im August 2022 vier erste Klassen eingerichtet werden, die bis zur Fertigstellung des Neubaus in der Karower Chaussee in drei umliegenden Schulen ihre ersten Schulmonate verbringen werden.«…

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EichenringMietpreise unter 10 Euro am Eichenring
In Neu-Buch wurde der Grundstein für 221 Mietwohnungen gelegt
Nur 250 Meter von der Berliner Stadtgrenze entfernt und in räumlicher Nähe zum Klinikstandort Buch befindet sich das ca. 17.600 m2 große Grundstück am Eichenring, auf dem am 13. Juni der Grundstein für 221 Mietwohnungen und bis zu 13 Gewerbeeinheiten gelegt wurde. In Anwesenheit von Rainer Genilke, Staatssekretär im Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, feierten Gemeindepolitiker, Bauleute, Investoren, Projektentwickler und Gäste das Vorhaben. 

Die Entwicklung und den Bau übernehmen die Treucon Gruppe Berlin und die Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH. Nach Fertigstellung erfolgt die Übergabe des Quartiers an die Berliner Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE…
Foto: Howoge/Schnitger                

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Strassenname RoessleRobert Rössle soll verschwinden
Nun ist es entschieden. Die Robert-Rössle-Straße in Buch soll umbenannt werden. Auch im »BB« hatten viele Leser das Für und Wider einer Umbenennung diskutiert. Seit mehr als sechs Jahren stand das Thema auch auf Bezirksebene auf der Agenda. Jetzt hat die Bezirksverordnetenversammlung entschieden: Der Name soll verschwinden. Die Grünen hatten einen diesbezüglichen Antrag Anfang des Jahres eingereicht, nun haben sich auch Linke, SPD und FDP dazu durchgerungen, ihm zu folgen. 

Durch die Recherche der Medizinhistorikerin Dr. Ute Linz war die unrühmliche Seite des Pathologen (1876–1956) bekannt geworden. Von 1929 bis 1948 leitete er das Pathologische Institut der Charité. U. a. forderte Rössle in einem Lehrbuch die »Vernichtung lebensunwerten Lebens«. 
Die historische Kommission des Campus Buch und auch der Bürgerverein Buch hatten für die Beibehaltung des Namens und eine kritische Kommentierung der Person Rössle plädiert. 

Nun wird ein neuer Name gesucht: Eine Frau soll geehrt werden, die sich um die Medizin verdient gemacht hat.   


SparkasseWiederöffnung im Juli in Karow
Rare Öffnungszeiten: Karower Sparkassen-Kunden leiden 
Die Sparkasse ist beliebt, und das nicht nur, weil die meisten Kunden aus DDR-Zeiten ihre Konten bei dem Geldinstitut belassen haben. Die Sparkasse hat 32,62 Millionen Kunden (Stand 2018) und ist damit hinsichtlich der Kundenzahl fast dreimal so groß wie Platz zwei, die Volksbank/Raiffeisenbank. Auch wenn die Gebühren teils höher sind als die anderer Kreditinstitute, bleibt doch der größte Teil der Sparer ihrer Sparkasse treu. Viele haben so seit Jahrzehnten die gleiche Kontonummer, ein wohltuender Segen in Zeiten permanent wechselnder Pins. Hier findet man immer einen kompetenten Ansprechpartner, und das Netz der Geldautomaten ist mit deutschlandweit 24.000 so dicht wie bei keinem anderen Institut.
Aber stimmt der Service denn auch? Die Automaten-Filiale in Karow Am Elsebrocken/Matestraße im Durchgang zu Rewe ist seit Wochen dicht. Die Schaufenster sind abgeklebt, außen finden sich noch die Corona-Hinweise und Öffnungszeiten, und an der Stahltür prangt ein unfreundliches Schild: »Geschlossen!« Mitarbeiter der Geschäfte im Durchgang berichten, ab und an hätten Experten den Zustand der Filiale begutachtet, das war’s dann aber auch schon. 
Doch Hilfe naht. Die Sparkassensprecherin sagt…                

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Studio7 Bert EulitzMusik ist sein Leben 
Bert Eulitz hat mit seinem  Studio7 in Zepernick einen leuchtenden Ort für Musik & Kabarett geschaffen
In nur ein paar Sekunden volle Energie zu versprühen, die Besucher damit aufzuladen, das schafft nur ein Konzert. Doch in den Jahren der Pandemie blieben nur das Radio oder die eigene Musiksammlung. Wehmütig betrachtete man von Zeit zu Zeit die schon gekauften Konzertkarten wie Urlaubsfotos eines vergangenen Lebens. Zwei-, dreimalige Terminverschiebungen waren die neue Realität. Und wenn man großes Pech hatte, blieb nur die Rückabwicklung der Karten.
Studio7Insofern ist es ein großes Glück, dass es  Menschen wie Bert Eulitz gibt, die sich von alledem nicht abschrecken ließen. Der 2007 von Pankow nach Panketal gezogene Musikenthusiast bietet bereits seit neun Jahren ein sehr exklusives und qualitativ hochwertiges Bühnenprogramm an, das Musik, Kabarett und Comedy zum Inhalt hat. »2012 war ich auf der Suche nach einem Proberaum und kam eines Tages zu einer dieser Blue-Sunday-Sessions im Studio7, die jeden ersten Sonntag im Monat stattfanden, wo sich Musiker der Berliner und Brandenburger Szene trafen. Ich wollte in diesem Studio mitwirken, da bot mir der damalige Inhaber die Räumlichkeiten an, die er im Begriff war aufzugeben. Ich sagte spontan zu, baute in drei Monaten die Räumlichkeiten um und bin seitdem Inhaber und Betreiber«, erzählt Eulitz. Dieses künstlerische Kleinod findet man ganz in der Nähe, in Zepernick, gleich neben dem Getränke-Hoffmann.
Musik ist Leben – das könnte die große Überschrift für Bert Eulitz sein. Geboren 1965 in Berlin-Mitte, erlernte er Ende der 70er Jahre die ersten Griffe auf der Gitarre, gründete mit 14 seine erste Schülerband und spielt nun schon seit fast 40 Jahren professionell als Bassist und Sänger in verschiedenen Projekten. Neben drei Berufsausbildungen war er 1988 Mitbegründer des »Berliner Kabarett Sündikat«, das zuletzt in der Berliner Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz eine eigene Spielstätte hatte. So lernte er nicht nur die Bühnen als Ostrocker kennen, sondern arbeitete nach der Wende auch mit vielen Künstlern der Kabarett-Szene zusammen, z. B. mit Dieter Hildebrand, Urban Priol oder auch Harald Schmidt …                

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