Aktuelles

GaenseGänseareal wird erst ab September erneuert
Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht für das Areal rund um die beliebte Bucher Gänseplastik (Foto) von Nikolaus Bode, die unweit der Franz-Schmidt-Straße in einer Grünanlage steht. Der Bereich soll mit Mitteln der Nachhaltigen Erneuerung grundlegend aufgewertet werden (»BB« berichtete). Gut ist, dass die Planungen Bestand haben und die Zuwendungssumme sogar etwas erhöht wurde – auf 815.000 Euro. Eigentlich sollte die Ausschreibung seit Anfang Januar raus sein. Und das ist die schlechte Nachricht: Durch die Haushaltssperre in Berlin kann bislang kein Geld ausgegeben werden.

Deshalb verzögert sich der für Mai geplante Baustart um etwa 5 Monate.…                

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Freiluftkino BrigitNachbarn wählten Freiluftfilme aus
BUCH – Auch in diesem Jahr findet das Bucher Freilichtkino statt, erstmals unter der Ägide des Stadtteilzentrums im Bürgerhaus und des Bildungsverbunds Buch. Unter dem Motto »Grenzenlos« wird es  insgesamt drei Filmvorführungen geben. Bis zum 12. April war die Bucher Nachbarschaft aufgerufen, unter 15 ausgewählten Filmen drei ihrer Wahl zu bestimmen. »Dazu hatten wir Filmabstimmungskarten vorbereitet. Die Wunschfilme mussten angekreuzt und in die vier bunten Bucher ‘Info-Briefkästen’ eingeworfen bzw. bei den Veranstaltern abgegeben werden«, erzählt Brigit Richter vom Bucher Stadtteilzentrum. 
Mittlerweile steht das Freiluftkinoprogramm fest: Der erste startet am Freitag, dem 6. 5., um 20.45 Uhr (Einlass ab 19.45 Uhr) im  Garten des Bucher Bürgerhauses, Franz-Schmidt-Str. 8-10. Zu sehen ist der preisgekrönte Film »Transit« (Deu/Frz.). …                

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Mutter KindMutter mit Kind abgeholt
Bronzeskulptur aus Buchs Mitte wird gereinigt und erhält neuen Sockel
Viele Passanten vermissen sie bereits sehr, die bronzene Figurengruppe »Mutter mit Kind« von Gerhard Rommel, die ihren Standplatz vor dem neuen Bucher Einkaufszentrum hat. Seit 31. März ist die 400 kg schwere Plastik verschwunden. Doch sie kommt wieder! 
Abgeholt wurde sie von einem  Wagen der Kunstgießerei Seiler, einer Werkstatt für Kunstguss und Restaurierung in Schöneiche. »Bei uns wird die Plastik von Graffiti-Spuren, Schmutz und Farbresten befreit und mit einer Wachsschicht neu konserviert«, so Thomas Seiler. »Außerdem erneuern wir die Verankerung. Damit sie nicht durchrosten können, ersetzen wir die früher verwendeten Eisenstangen durch Gewindestangen aus Edelstahl«. 
Wenn die beauftragte Baufirma den Sockel erneuert und die Pflasterung des Wegstreifens vollendet hat, kann die Mutter mit ihrem Kind wieder aufgestellt werden. Laut Auskunft der Firma wird das etwa Mitte Mai sein…                

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SockelSandsteinsockel im Park entdeckt
Geschichte eines Sandsteins im Bucher Schlosspark / Infotafeln werden aufgestellt
Eine Leserin schickte der Redaktion das Foto eines alten Sandsteinsockels, der im Bucher Schlosspark – umgeben von einem Bauzaun – aufgetaucht ist. Sie fragt sich, welche Geschichte dieser Stein wohl habe. »BB« forschte nach. Der Sockel gehörte zu einer Skulptur, die viele Jahre vor der 1760 errichteten Orangerie im Schlosspark stand. Die Nymphe aus Sandstein stammte entweder von Friedrich Christian Glume oder (seinem Vater) Johann Georg Glume. Die Orangerie wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1958 abgerissen. Die Nymphe stand bis etwa Mitte der 1960er Jahre im Bucher Park. Allerdings nicht mehr an ihrem Ursprungsort. Im Jahr 1927  ließ der  Stadtsyndikus im Berliner Magistrat, Friedrich C. A. Lange, der mit seiner Familie im Bucher Schloss wohnte, die Bucher Parkanlage umgestalten. Im Zuge dessen musste auch die Nymphe weichen, die hundert Meter entfernt, am Panke-Abflussgraben aufgestellt wurde. An die Stelle der Nymphe vor der Orangerie kam 1928  ein in Bronze gegossener Langhaar-Ziegenbock der Künstlerin Renée Sintenis. Im Jahre 1961 dann brachte man die wertvolle Bronzefigur in den Berliner Tierpark, um das kleine Kunstwerk vor Vandalismus und Diebstahl zu schützen.
Die Nymphe, mitlerweile kopflos, stand noch bis etwa Mitte der 1960er Jahre im Park, wie ein Leserfoto bezeugt. Später wurde sie restauriert und fand einen Platz im Garten des Podewilsschen Palais in Berlin-Mitte, wo sie bis heute zu finden ist.
Der Sockel allerdings verblieb im Park …
Foto: Rosemarie Henke                

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UkrainerMitbewohner aus der Ukraine
Eine neue Wohngemeinschaft unweit der Sellheimbrücke in Blankenburg
Was für ein friedlich schöner Anblick. Auf dem gedeckten Tisch steht ein Teller mit duftenden Buletten, je eine Schüssel mit Kraut und Kartoffelsalat. Letzterer ist mit viel Dill verfeinert, daneben liegen rote Weintrauben. Hierher, unweit der Blankenburger Sellheimbrücke, hat der Krieg in der Ukraine Justina, Marko und ihre Mutter Oksana aus der Stadt Rudne unweit von Lwiw (Lemberg) in das Haus von Dr. Hella Nesener gespült.
In Lwiw heulen die Sirenen jetzt jeden Tag. Die Männer, auch Oksanas Mann, sind an der Front. Anfang April gab es bereits 35 Tote und über 150 Verletzte in ihrer Stadt. Um dem Schlimmsten zu entgehen, entschloss sich Oksana mit ihren Kindern nach Deutschland zu fliehen, denn dort waren schon einiger Bekannte. Zwei Tage waren sie unterwegs. Erst fuhren sie mit einem Bus zur polnischen Grenze, dann durch ganz Polen. Die letzte Etappe absolvierten sie mit einem Flixbus direkt nach Berlin.
Was fehlte, war ein Quartier für die drei. Dass keiner von ihnen Deutsch oder Englisch sprechen kann, erschwerte das Problem, eine Unterkunft zu finden sehr. Und so waren sie überaus glücklich, als die Unwägbarkeiten des Zufalls sie nach Blankenburg wirbelten. Dort, im Haus von Hella Nesener und Konrad Körner, konnten sie die Dachetage mit eingebauter Küche, WC + Dusche beziehen, die schon lange leer gestanden hatte. 
Auf keinen Fall wolle sie ihren Gastgebern zur Last fallen, betont Oksana immer wieder…                

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