Aktuelles

MarkteroeffnungNeues Einkaufszentrum eröffnet
Bucher SchlossparkPassage vom Bahnhof bis Walter-Friedrich-Straße komplett
Pünktlich am 11. März öffnete das neue Fachmarktzentrum an der Walter-Friedrich-Straße/Ecke Wiltbergstraße seine Türen für Kundinnen und Kunden. In Zeiten von Corona-Regeln stellt sich das sehr unterschiedlich dar: schlendern die Menschen in den neuen Drogerie-Markt Müller oder den denn’s Biomarkt, so dürfen sie das im benachbarten Dänischen Bettenlager (geöffnet 9.30 bis 19 Uhr) nur eingeschränkt tun. Nur maximal 17 Kunden gleichzeitig – und mit Angabe persönlicher Daten – ist das Einkaufen dort möglich.

Trotz trübem, nasskaltem Wetter war die Neugier auf weitere Einkaufserlebnisse im Ortsteil sichtbar. Die Anbieter warben an den ersten drei Eröffnungstagen mit Eröffnungsrabatten, Glücksraddrehen und vielen kleinen Gewinnen und Werbegeschenken…

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KonzertGemeinsam Veranstaltungsort retten
Wer hilft mit? »Studio7« in Zepernick braucht dringend Unterstützung
Das kleine, aber feine Juwel »Studio7« in Panketal muss in Zeiten von Corona unterstützt werden, sonst könnte es bald der Vergangenheit angehören. Zu einer Hilfsaktion rief deshalb der Vorstand des Vereins »Kunstbrücke Panketal e.V.« alle kunst- und kulturbegeisterten Menschen in Panketal und darüber hinaus auf.
Für viele ist das »Studio7« inzwischen eine wichtige Adresse in Sachen Kultur geworden. Seit rund acht Jahren geben sich zwischen September und Mai in ca. 60 Veranstaltungen jährlich wunderbare Künstler aus den Bereichen Musik, Kabarett und Comedy die Klinke in die Hand, darunter viele bekannte Gesichter – aber eben auch solche, von denen der Betreiber, Bert Eulitz, glaubt, sie der Öffentlichkeit unbedingt einmal vorstellen zu müssen! Und auch die Künstler schätzen das »Studio7« als Bühne sehr. Sie lieben den guten Ton, die Intimität, die direkte Nähe zum Publikum, das sich hier immer wieder als großartig und sehr begeisterungsfähig entpuppt …

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WaisenhausErster Spatenstich fürs Waisenhaus
Das Zentrum für trauernde Kinder baut in Buch dringend benötigte Einrichtung
In Buch gibt es die gute Möglichkeit, individuell und gemeinsam zu trauern. Der Verein TrauerZeit Berlin Brandenburg e. V. hat in seinen Räumen im Haus 30 A auf dem Gelände des denkmalgeschützten Ludwig-Hoffmann-Quartiers in Buch ein farbenfrohes Refugium geschaffen. »Die Trauer ist bunt«, sagt Simone Rönick, die das Trauerzentrum vor 16 Jahren ins Leben brachte.
Der Tod ist ein großes Tabuthema. Er berührt eigene Ängste, macht sprach- und hilflos und kann doch jeden treffen. »Wir helfen in dieser Krise und bieten psychosoziale Unterstützung für trauernde Familien an«, erklärt die ausgebildete Sterbe- und Trauerbegleiterin.
Kinder und Jugendliche, die die Erfahrung des vorzeitigen Todes von Mutter oder Vater machen, seien von Grund auf erschüttert, ihr Vertrauen in eine sichere Welt vollkommen zerstört. Wenn sich nach dem Tod auch noch das gesamte Umfeld verändere, Vergangenheit verlorengehe und die Gegenwart aus einer chaotischen neuen Welt bestehe, seien Kinder und Jugendliche überfordert und traumatisiert. Im Bucher Trauer-Zentrum treffen sie auf andere Trauernde, hier finden sie die Möglichkeit, über ihre Traurigkeit zu reden, sich an den geliebten Menschen zu erinnern, das Schweigen zu durchbrechen.
Das Reden über den Verlust sei wichtig, weiß auch Sandra Lücking aus eigener Erfahrung. Ihre Tochter hat nach dem Tod des Vaters eine Trauergruppe des Vereins besucht. Sie selbst empfand es als doppelt schmerzhaft, dass Bekannte, auch Freunde nicht mit ihr über den Tod sprachen. »Einer hat gar die Straße gewechselt, als er mich sah. Da waren mir jene Menschen lieber, die zumindest gesagt haben, dass sie nicht wüssten, was sie zu unserem Verlust sagen sollen.« …

Foto: Sandra Lücking

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Wohnprojekt für Gleichgesinnte
Panketaler sucht Mitbewohner zwischen 55 und 65 Jahren
Gemeinsame Wohnprojekte sind angesagt in diesen Tagen. Die Abendschau bringt seit Wochen Reportagen über junge Familien, die im Berliner Umland dafür Bauernhöfe suchen. Alle zwischen 20 und 30, mit Kindern.
»Warum eigentlich nicht auch mal anders«, fragt Ivo Buzov (60) aus Panketal. Er denkt über eine Wohngemeinschaft für Alleinlebende zwischen 55 und 65 nach. Das Geschlecht spielt keine Rolle.
Grund: Die um 1960 Geborenen fallen nach einer Trennung, Scheidung oder dem Tod des Ehepartners in ein tiefes Loch. Sie sind finanziell liquide, verfügen über eine reiche Lebenserfahrung und haben noch Ziele. Durch die plötzliche Krise kann es dann zu einer Vereinsamung kommen. Der gewohnte Alltag ist nicht mehr das, was er war, die neue Lebensphase gerät zu einer neuen Herausforderung …

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StasikrankenhausStasi-Krankenhaus wird doch abgerissen
Das frühere Stasi-Krankenhaus (ÖB VI) (Foto) an der Hobrechtsfelder Chaussee 96 in Buch wird doch abgerissen! Der »Bucher Bote« hatte in seiner März-Ausgabe die Aussagen des Senators für Stadtentwicklung und Wohnen, Sebastian Scheel, wiedergegeben, die er in einem rbb-Interview machte. »Zu einem Abriss der Bestandsbauten kommt es nicht«, hatte er erklärt. Allerdings bezog sich diese Aussage ausschließlich auf die benachbarten Wohnblöcke der Howoge, die in das Gesamtkonzept für das neue Stadtquartier »Buch - Am Sandaus« einbezogen werden.
Auf dem etwa 57 ha großen Areal, das sich vom ehem. Stasi-Krankenhaus an der Hobrechtsfelder Chaussee bis zum S-Bahnhof Buch erstreckt, sollen in den nächsten Jahren bis zu 3.000 Wohnungen errichtet werden. Derzeit befindet sich das in Senatshänden liegende Wohnungsbauprojekt »Buch - Am Sandhaus« in der Planungsphase. Momentan läuft das sogenannte diskursive städtebauliche Gutachter*innenverfahren.
In diesem Rahmen haben drei Planungsteams Entwürfe entwickelt, die im März von der Öffentlichkeit diskutiert werden konnten – online, wie das coronabedingt gerade üblich ist. Zusätzlich hingen die Entwürfe vom 15. bis 24. März am Zaun der Grundschule am Sandhaus. Leider relativ unbeachtet, da sie seitwärts, an der Straßenseite Am Sandhaus angepinnt waren. Auch die kurze Zeitspanne der Online-Präsentation der Entwürfe dürfte nur sehr wenig Menschen erreicht haben. Bedauerlich, dabei schmückt sich der Senat mit dem Aushängeschild »Bürgerbeteiligung« in all seinen Publikationen.
Eine digitale Planungswerkstatt fand am 20. März statt, in deren Folge die Hinweise und Anregungen der Öffentlichkeit in die Planungsentwürfe einfließen können. Anfang des 3. Quartals soll dann der Siegerentwurf feststehen. 
Kritik und Hinweise auf die Planungsentwürfe gibt es eine Menge…

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