Aktuelles

Hayek Preis»Meine beste Zeit war in Panketal«
Dr. Hubert Hayek wurde für sein außergewöhnliches Engagement geehrt
Ich war in Wien, ich war in Hamburg, aber die beste Zeit, die ich hatte, war in Panketal.« Mit diesen Worten bedankte sich Dr. Hubert Hayek am 10. Dezember, nachdem ihm eine Ehrung der Brandenburger Staatskanzlei für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement zuteil wurde. Über viele Jahre war Hayek Mitglied im Ortsbeirat Schwanebeck sowie in der Panketaler Gemeindevertretung, er engagiert sich als Ombudsmann im Seniorenheim »Eichenhof« und war Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung.

Darüber hinaus ist der gebürtige Österreicher in der Sterbebegleitung aktiv und berichtet für den »Bucher Boten…

Foto: Gemeine Panketal

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EhrenamtspreisKarower helfen – dafür gab’s einen Preis
Der Pankower Ehrenamtspreis 2020 ging an die Initiative »Karow hilft!«
Im November 2015 hat der Berliner Senat die Turnhalle Bedeweg in Karow in eine Notunterkunft für geflüchtete Menschen umgewidmet. Nach Umbaumaßnahmen hatten dort ca. 140 geflüchtete Menschen eine erste Unterkunft in Berlin gefunden. Um ihnen das Leben zu erleichtern war von Anfang an die ehrenamtliche Hilfe von Karowerinnen und Karowern wichtig – ein Helferkreis »Karow hilft!« gründete sich und unterstützte die neuangekommenen Menschen im Ortsteil.
Die Mitglieder von »Karow hilft« unterstützen z. B. Begegnungsprojekte, geben Deutschunterricht in der Unterkunft für Geflüchtete in der Siverstorpstraße, organisieren sportliche Aktivitäten für Familien, Männer, Frauen und Kinder oder veranstalten Sprachcafés. Es werden Nähkurse durchgeführt und Spenden gesammelt. Viele Familien werden auch nach dem Auszug aus der Flüchtlingsunterkunft weiter von den Ehrenamtlichen begleitet…

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KunstmauerKunstmauer in Buch bleibt erhalten
Ein Wandrelief aus den 1970er Jahren wird wegen des Schulneubaus versetzt
Als »BB«-Leserin Christine Kinast im November vom beginnenden Neubau einer Grundschule in Buch erfuhr, unternahm sie gleich einen Spaziergang zu ihrer ehemaligen Schule, der 26. POS, in die sie zu DDR-Zeiten gegangen war. Ihr fiel ein altes Wandbild am Eingang Ernst-Ludwig-Heim-Straße auf und sie war erstaunt über den noch immer guten Zustand. »Ein solches Kunstwerk sollte doch in irgendeiner Form erhalten bleiben oder zumindest vor den beginnenden Baumaßnahmen gesichert werden«, schrieb sie an die Redaktion des »Bucher Boten«. Recht hat sie.
»BB« fragte im Bezirksamts-Fachbereich »Kunst im öffentlichen Raum Pankow« nach. Im April 2020 sei das Wandbild »Lernen und Freizeit« unter Denkmalschutz gestellt worden, informierte Mitarbeiterin Anke Paula Böttcher…

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Neue KitaNeue »Kita als Dorf« entsteht am Anger
Sanierung und Neubau auf historischer Hofstätte in Blankenburg
Das älteste noch bestehende Wohnhaus in Blankenburg stammt aus dem Jahr 1793. Es befindet sich am westlichen Ende des Dorfangers in Alt-Blankenburg 10 und ist als Einzeldenkmal gelistet. Seit vielen Jahren steht es leer und ist baufällig. Doch damit ist das Schicksal dieses historisch bedeutsamen* Gebäudes nicht besiegelt. Ihm steht ein neues Leben bevor. Im März 1919 erwarb die Hanna gGmbH das Haus, nachdem sie auch die nebenstehenden Grundstücke Alt-Blankenburg 6-8 gekauft hatte. Manuel Schottmüller, der Geschäftsführer des gemeinnützigen Unternehmens, gleichzeitig auch Bauherr und Künstler, hatte das Ensemble 2018 entdeckt. Nun wird es schrittweise und behutsam saniert und zu einer Kita mit etwa 190 Plätzen umgebaut.
Das Haus in Alt-Blankenburg 10 erfährt eine weitgehend originalgetreue Restaurierung und soll später einmal als »Nestgruppenhaus« dienen. Die Hofanlage 6–8 mit vorderem Wohnhaus, Scheune und seitlichen Stallungen wird revitalisiert. Zudem entsteht ein anderthalb- geschossiger Neubau mit Satteldach…

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Seit 30 Jahren Bucher Bürgerverein
Der Bucher Verein blickt zurück auf seine Geschichte, die 1990 begann – zwei Vereinsvorsitzende erinnern sich

Steffen LochowSteffen LochowUnbemerkt ist der Bucher Bürgerverein 30 Jahre alt geworden. Die lange geplante Feier, Konzerte und Diskussionsveranstaltungen für die Bucher Bürger und Gäste im Schlosspark sind ausgefallen. Mist Corona-Pandemie! Dann wollen wir wenigstens Bilanz ziehen, auf uns aufmerksam machen, Interesse an der Mitarbeit wecken und sehen, wie es weitergeht.
Das Anliegen der Mitglieder des Bucher Bürgervereins war und ist es, Bürger zusammenzuführen, um Buch als intakten Wohnort mit hoher Lebensqualität weiter zu gestalten. Ebenso wichtig war und ist es für den Verein, Buch, den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort, einen der Zukunftsorte Berlins, als attraktiven Arbeitsort zu stärken.
Vor 30 Jahren, im November 1990, haben 15 Bucher Bürger und Bürgerinnen den Verein in Alt-Buch gegründet. Von Beruf waren sie, ebenso wie die kurz darauf in den Verein eingetretenen weiteren Mitglieder – Wissenschaftler, Mediziner, Lehrer, Ingenieure, Diplomaten, Außenhändler, Künstler. Mit wenigen Ausnahmen sind sie 1990/91 in die Arbeitslosigkeit entlassen worden und danach entweder beruflich neu gestartet, vorwiegend in die Selbstständigkeit, oder sie gingen in Frührente. Der Verein hat immer wieder neue Mitstreiter angezogen.
Vieles ist den Mitgliedern des Vereins gelungen. Entscheidend waren und sind dabei Eigeninitiative und verlässliche Partner. Die erste Aktion war die Beantragung und Durchsetzung des Baus einer Fußgängerampel in der Straße Alt-Buch am Eingang des Schlossparks für die sichere Straßenquerung.
Der Verein suchte den Kontakt zu den neuen Verantwortlichen der Bucher Einrichtungen, gab und übernahm Impulse für die Zusammenarbeit…

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