Aktuelles

FFW Zepernick»Die Natur rächt sich jetzt an uns« 
Die FFW Panketal war als erste Helferin aus Berlin und Brandenburg in den Flutgebieten in NRW
Als ihn die Nachricht von der Flutkatastrophe in NRW und Baden-Württemberg am Donnerstag, dem 15. Juli, um 19.30 Uhr erreichte, hielt es Thomas Bielicke nicht mehr vor dem Fernseher. Seit mehr als zwölf Jahren ist der Selbstständige aus Zepernick Gemeindewehrführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Panketal. Er griff zum Telefon und rief einen Kameraden in Erftstadt bei Köln an. Seit 30 Jahren ist Panketal nämlich Partnergemeinde des Erftstadter Ortsteils Liblar.

Was der 48-Jährige hörte, war schrecklich: »Der Kamerad berichtete mir von einer Situation auf einer befahrenen Autobahn: Das Wasser rauschte über die Fahrbahn, riss dabei Autos mit sich. Einige Lkw-Fahrer sprangen aus ihren Führerhäuschen und schwammen ans Ufer, um sich zu retten. Das muss furchtbar gewesen sein. Die Menschen wurden von der Flutwelle komplett überrascht. Es ist die größte Katastrophe seit Hunderten Jahren. Dort herrschte Chaos. Sie konnten jede Hilfe brauchen.«
Thomas Bielicke besprach die Lage mit seinen Kameraden in Panketal, alle wollten helfen. Dann rief der Feuerwehrchef Vizebürgermeisterin Cassandra Lehnert an. Sie gab sofort das Go: »Wenn Ihr gebraucht werdet, fahrt da runter!« Bereits Freitag schickte Bielicke ein Vorauskommando von drei Kameraden los, um zu recherchieren, was vor Ort am meisten gebraucht wurde …
Foto: FFW Panketal

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Gedenktafel für Dieter Eich
Dieter Eich wurde in der Nacht vom 23. zum 24. Mai 2000 in seiner Wohnung in der Walter-Friedrich-Straße 52 in Buch von Neonazis ermordet. Für ihn ist die Errichtung einer Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnort geplant. Aus diesem Anlass laden die Gedenktafelkommission Pankow, das Museum Pankow und die Gedenkinitiative »Niemand ist vergessen« am Donnerstag, dem 2. September, um 18.30 Uhr in die Stadtteilbibliothek Buch, Wiltbergstraße 19-23 ein. 
Bei der Abendveranstaltung soll über Dieter Eich, der zum Zeitpunkt seines Todes 60 Jahre alt war, und die Hintergründe seiner Ermordung informiert sowie der Entwurf des Gedenkzeichens diskutiert werden. Dabei soll es auch darum gehen, wie ein Gedenken an Opfer rechter Gewalt aussehen kann. Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 902 95 39 17

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FlashmobFlashmob an Bucher Grundschule
Flashmob in der Grundschule Am Sandhaus in Buch. Wer am 20. August gegen 13 Uhr auf dem Schulhof in die Gesichter der Schülerinnen, Schüler, Lehrer, Erzieher und Eltern schaute, sah ein einziges Lächeln. Erneut war, initiiert von der Schulsozialarbeiterin Aline Wunderlich und unterstützt vom Schulkollegium, eine Tanzaktion auf die Beine gestellt worden, die bereits im vergangenen Jahr in den schwierigen Coronazeiten ein Gefühl der Gemeinsamkeit beschwor und der gesamten Schule viel Spaß bescherte. So war es auch in diesem Jahr. Die Tänze kreierte die Sozialarbeiterin gemeinsam mit Oliver M. und Abelis M. aus der 5b, die auch als  Vortänzer fungierten – und die gesamte Schule machte mit. Tolle Aktion!


ParkhauseroeffnungHelios eröffnete Parkhaus in Buch
Die Erweiterung der Parkplatzkapazität war dringend nötig. Besonders gegen 14 Uhr bei Schichtwechsel konnte es dauern, bis motorisierte Besucher des Helios Klinikums in Buch eine freie Parklücke fanden. Seit dem 2. August hat sich die Situation deutlich entspannt. Der Krankenhausträger eröffnete gemeinsam mit einem Vertreter der an der Schwanebecker Chaussee ein neues Parkhaus mit 293 Parkplätzen auf einer Fläche von 4237,5 m2

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Bahnhof–BuchRückblende: Starkregen flutete Bahnhofshalle in Buch
Dass am 25. Juli, einem Sonntag, der Bahnhof Buch nach einem Starkregen nahezu in den Fluten versank, ließ viele Menschen ungläubig die Augen reiben. Von den angeschlossenen Fahrrädern vor dem Bahnhofszugang unter der Brücke ragten nurmehr die Lenker aus dem Wasser, ein Autofahrer, der die Höhe des Wasserstandes in der Senke unter der Bahnunterführung unterschätzt hatte, blieb in den Wassermassen stecken. Besonders Wagemutige stiefelten durch das knie- bis hüfthohe Wasser, andere warteten in der       höher gelegenen Bahnhofsebene. In die untere Bahnhofshalle jedoch ergoss sich das Wasser bis zum Fahrstuhl und zu den ersten Treppenstufen… Kurze Zeit später kursierten bereits Fotos in den sozialen Netzwerken. So etwas hatte noch keiner in Buch gesehen…
Foto: Mario Neuman

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