Aktuelles

BIZEin Haus für Bildung und Kultur
Vorgestellt im Bucher BürgerForum: Das BIZ, das 2025 eröffnet werden soll
Der Bucher Bürgerverein konnte endlich wieder – trotz Corona – ein Bucher Bürgerforum durchführen dank des Managemens vom Campus Buch, das diese Veranstaltung am 1. Oktober in der Campus-Mensa ermöglichte. Zur Einstimmung gaben Schüler der Musikschule Bela Bartok einen Einblick in ihr Können.
Gäste waren der Pankower Bürgermeister, Sören Benn, der Leiter des Amtes für Weiterbildung und Kultur, Dr. Manuel Seitenbecher, samt Mitarbeitenden seines Bereiches. Thema: Die Vorstellung des geplanten Bildungs- und Integrationszentrums (BIZ) in Buch.
Überlegen Sie jetzt, was das BIZ eigentlich ist? Ein Haus für Bildung und Kultur, dass es so in Berlin nicht gibt. Das Bucher Haus soll im Sommer 2025 eröffnen. Es entsteht auf der Brunnengalerie, an der Kreuzung Wiltbergstraße/Karower Chaussee/Lindenberger Weg.

Der Bezirksbürgermeister, Sören Benn unterstrich die Bedeutung des Hauses für Buch. Und dass sich in den nächsten Jahren die Bucherinnen und Bucher mit in die zukünftige Gestaltung des BIZ einbringen können – und sollen. Es soll ein lebendiges und informatives Zentrum für Bildung und Kultur werden, möglichst in guter Zusammenarbeit mit dem Bucher Bürgerhaus…

Foto: Annett Krause

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Dachaufstockung in Buch
Buch wird in den kommenden Jahren (Jahrzehnten) weiter wachsen. Neben dem Wohnquartier Buch-Süd (evtl. 1600 Wohnungen) und dem Areal an der Straße Am Sandhaus (bis zu 3000 Wohnungen) entstehen weitere 300 Wohnungen in neuen Stadtvillen im Ludwig Hoffmann-Quartier.
Bis die bauplanerischen Voraussetzungen geschaffen sind, vergehen noch einige Jahre. Doch schon jetzt will die Howoge vorangehen und neuen Wohnraum in Buch III schaffen. So soll ein Neubauvorhaben in der Walter-Friedrich-Straße 50 mit 120 Wohnungen in zwei Gebäuden angegangen werden. Der beantragte Bauvorbescheid ist allerdings noch nicht erteilt. In der Franz-Schmidt-Straße 11-17 beginnen erste Arbeiten im Dezember. Hier setzt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ein Pilotprojekt um: Der fünfstöckige Plattenbau (WBS 70) soll um drei weitere Geschosse in die Höhe wachsen. Insgesamt 22 Wohnungen entstehen neu…

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EhrengrabBuch hat nun ein Berliner Ehrengrab
Am 12. Oktober feierte Buch die Ehrengrabwürde für Adolf Wermuth und 100 Jahre Groß- Berlin in der Schlosskirche
Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist«, so begann Pankows Bürgermeister Sören Benn seine Festrede in Buchs Schlosskirche mit einem Zitat von Victor Hugo.
Der richtige Zeitpunkt ist nun endlich da, um die Bucher Grabstätte des früheren Oberbürgermeisters von Berlin, Adolf Wermuth, zum Ehrengrab zu erheben. Seit Jahren hatte sich die evangelische Kirchengemeinde um diese Anerkennung bemüht. Und nun, im März 2020 – nach 100 Jahren Groß-Berlin – hat der Senat sich bewegt und das Jubiläum zum Anlass genommen, den Gründervater der Metropole offiziell zu ehren.
Ehrengrab zweiDer richtige Zeitpunkt war auch im Jahre 1920 gekommen. Ein verlorener Krieg, eine Revolution, die Abschaffung der Monarchie und Gründung der Republik und nicht zuletzt ein jahrzehntelanges Ringen um eine vernünftige Verwaltungsstruktur ließen den historischen Moment reifen, in dem Adolf Wermuth, seit 1912 Berlins Oberbürgermeister, die Chance ergriff, um die Idee eines Groß-Berlins gegen zahlreiche Widerstände durchzusetzen. Zusammengefügt wurden das ursprüngliche Berlin-Cölln, sieben weitere Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke zu einer Metropole aus zwölf Bezirken. Mit 4 Millionen Einwohnern stieg die Stadt auf zur drittgrößten der Welt.
»Gut, dass er sich getraut, Mut gefasst und die Idee durchgesetzt hat», erklärte der Regierende Bürgermeister Michael Müller in seiner Festrede. »Wir haben allen Grund zum Feiern«. Auch heute ist Berlin wieder nahe der 4-Millionen-Einwohner-Marke…

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Schreibwaren»Bitte einzutreten!«
»Der Schreibwarenladen« mit Postfiliale im Hubertusdamm Karow ist systemrelevant
Die Achtung vor der Arbeit Anderer scheint groß in Coronazeiten: Klatschen vom Balkon, Tausende Euro Soforthilfe vom Staat, mehrere Jahre Kurzarbeitergeld, Sonderboni zum Gehalt oder Lohn – die Liste der willkommenen Hilfen für systemrelevante Berufe ist lang. Und sie ist bitter nötig. Allerdings gibt es auch Betroffene, die trotz Systemrelevanz weder Geld noch Anerkennung von Arbeitgeber oder Staat bekommen haben. Eine von ihnen ist Michaela Wernicke aus Basdorf, die immer freundlich und hilfsbereit den Post- und Schreibwarenladen am Bahnhof Karow betreibt. Als im März 2020 allüberall die Geschäfte wegen des Lockdown schließen mussten, teilte ihr die Post mit, ihr Laden sei systemrelevant. Er dürfe nicht nur, sondern müsse deshalb auch geöffnet bleiben.
Michaela Wernicke hatte in der DDR, zur Wende und im vereinten Berlin Fotolaborantin, Restaurantfachfrau und Mediengestalterin gelernt, konnte sich damit aber nur knapp über Wasser halten. Deshalb arbeitet sie seit 15 Jahren im Verkauf. Am 8. Mai 2017 hat sie den Laden in Karow übernommen. 15.000 Euro investierten sie und ihr Lebensgefährte, mit dem sie seit 25 Jahren zusammen ist, in das ehemalige Geschäft für Anglerbedarf.
Die 51-Jährige bot in ihrem Post-Laden Öffnungszeiten zwischen 8 und 18 Uhr an. Auch wenn man etwas früher oder später kam, sperrte sie nicht zu. Der erste Schicksalsschlag kam durch die endlose Baustelle der S-Bahn am Bahnhof Karow. Die Laufkundschaft fiel weg. Dann verabschiedete sich ihre Mitarbeiterin, so dass sie den Laden fünf Monate lang allein betreiben musste, sechs Tage die Wochen. Ihr blieb nichts übrig, als die Öffnungszeiten zu reduzieren, auf 10-18 Uhr und Sonnabend 10-13 Uhr. Und dann auch noch der Lockdown…

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WegeNeue und bessere Wege für Buch
Bezirk und Planungsbüro luden zur Beteiligungsveranstaltung am Bürgerhaus
Am 10. Oktober, einem Samstag, hatten sich interessierte Bucherinnen und Bucher im Garten des Bürgerhauses eingefunden, weil sie neugierig waren auf Konzepte für eine bessere Wegesituation in ihrem Kiez. Auch ihre eigenen Kritikpunkte sowie Vorschläge waren gefragt, das wurde in der lebhaften Diskussion um die vorgelegten Pläne deutlich. Es ging vor allem um den Bestand, insbesondere um den Oberflächenzustand der mehr oder weniger vorhandenen Fahrrad- und Fußwege, auch mit Blick auf die Nutzer von Rollstühlen, sowie um Defizite in der Verkehrsführung.
Das vom Bezirksamt Pankow beauftragte Planungsbüro LK Argus war gut vorbereitet. Die vorgelegte Bestandsanalyse enthielt bereits die meisten Kritikpunkte, die auch die erschienenen Bürger nochmals einbrachten, wie zum Beispiel: Vorhandene Lücken in der Infrastruktur an Hauptverkehrsstraßen (dort mangelt es auch an vielen Stellen an sicheren Verkehrsanlagen). Zugeparkte Kreuzungen, so dass die Querung, vor allem für Rollstuhlfahrer unübersichtlich wird. Einbahnstraßen sollten in der Franz-Schmidt-Straße und um sie herum wieder oder neu ausgewiesen werden. Durch zu schmale Straßen stören sich Rad- und Pkw-Verkehr. Fahrradwege sind nicht durchgängig, enden manchmal – zum Beispiel in der Wiltbergstraße westlich der S-Bahn – abrupt auf der Pkw-Fahrbahn…

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