Gesundheit & Forschung
Lungenzentrum setzt neue Maßstäbe
Kooperation zwischen Charité und Evangelischer Lungenklinik Buch
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Evangelische Lungenklinik in Buch haben zum 1. September das »Deutsche Lungenzentrum Charité-ELK« (DLZC-ELK) gegründet. Das neue Zentrum sei ein standortübergreifender Verbund, der neue Maßstäbe in der Lungenmedizin setzen werde, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung beider Institutionen. Ziel sei es, insbesondere Menschen mit schweren, seltenen und komplexen Lungenerkrankungen frühzeitiger, präziser und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diagnostizieren und zu behandeln.
Beide Partner sind überzeugt: »Die enge Verknüpfung von universitärer Spitzenmedizin mit hochspezialisierter pneumologischer und thoraxchirurgischer Versorgung ermöglicht eine Kombination aus Forschung, klinischer Exzellenz und interdisziplinärer Expertise.« Das neue Zentrum vereint international führende Kompetenzen in allen Bereichen der Lungenerkrankungen – von thorakaler Onkologie und Palliativmedizin über Thoraxchirurgie bis hin zur pneumologischen Intensiv- und Beatmungsmedizin einschließlich Beatmungsentwöhnung, Frührehabilitation und Schlafmedizin. Es bietet für die Patientinnen und Patienten standardisierte Behandlungspfade, gemeinsame multidisziplinäre Fallkonferenzen sowie eng abgestimmte Prozesse, die für eine nahtlose Versorgung über alle Standorte hinweg sorgen sollen.
Als eine der größten Universitätskliniken Europas bringt die Charité ihre herausragende Forschungsinfrastruktur, klinische Expertise und Lehrkompetenz in die Kooperation ein. Die Evangelische Lungenklinik mit Sitz auf dem Hufeland-Campus in Buch ergänzt den Verbund als spezialisiertes, als erstes in Berlin anerkanntes GBA-Lungenzentrum mit umfassender Erfahrung in Pneumologie, Thoraxchirurgie, Beatmungs- und Schlafmedizin sowie interdisziplinärer Intensivmedizin.
Auch in Forschung und Lehre will das DLZC-ELK neue Impulse…
Foto: Johannisstift Diakonie
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Prof. Dr. Ganten: Von Virchow lernen
Am Freitag, dem 16. Oktober, um 18.30 Uhr, findet im evangelischen Gemeindehaus in Alt-Buch 36 eine Benefizveranstaltung statt. Prof. Dr. Detlev Ganten wird einen Vortrag zum Thema Tradition und Zukunft – »Was wir von Rudolf Virchow lernen können« – halten.
Prof. Ganten, der zum 200. Geburtstag Rudolf Virchows gemeinsam mit den Präsidenten der Leopoldina und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie mit Friede Springer und Roland Göhde die Virchow Foundation und den Virchow Prize initiierte, wird über die Bedeutung der Tradition für die Gestaltung der Zukunft Berlins sprechen, mit besonderem Schwerpunkt auf den Entwicklungen in Berlin-Buch. Dazu gehören der »Gesamtplan von und für Buch«, der auf Anregung des Bürgervereins Buch gemeinsam mit dem Bezirk Pankow und dem Land Berlin entwickelt wurde, ebenso wie den Plan, Berlin-Buch und das Neubaugebiet Am Sandhaus zu einem Modellprojekt im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und zu einem Beitrag für eine Weltausstellung »EXPO 2035 – Global Goals« zu entwickeln.