Gesundheit & Forschung

60 Prozent der MDC-Forschenden sind weiblich 

Anlässlich des Weltfrauentags sprach Bundesforschungsministerin Dorothee Bär Am 6. März im Max Delbrück Center für Molekulare Medizin am Standort Berlin-Mitte mit Forscherinnen über Gleichstellung in Wissenschaft und Forschung.
Maike SanderProfessorin Maike Sander, wissenschaftliche Vorständin und Vorstandsvorsitzende des Max Delbrück Center Berlin-Buch: »Die Entdeckungen am Max Delbrück Center schaffen die Grundlagen für die Medizin der Zukunft. Dafür brauchen wir Talente, die sich für Innovationen begeistern und ihre Ideen einbringen – unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Insgesamt sind 60 Prozent unserer Forschenden Frauen.

Auch bei den Gruppenleiterinnen, die am Anfang ihrer Karriere stehen, sind wir erfolgreich. Bei den unbefristeten Professuren haben wir weiter Nachholbedarf. Deshalb fördern wir Wissenschaftlerinnen gezielt, etwa über Mentoring-Programme. Wir suchen weltweit nach außergewöhnlichen Kandidatinnen und sprechen sie an. Mehr als die Hälfte unserer Gruppenleiterinnen haben wir international rekrutiert. Für sie alle wollen wir ein inspirierendes Umfeld schaffen. Wir brauchen eine Wissenschaftskultur, in der Karrieren nicht von Rollenbildern geprägt werden, sondern von Neugier, Talent und Mut. Es gibt einiges zu tun.« …
Foto: Felix Petermann/MDC

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Risikofaktor rotes Fleisch 
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Im Helios Klinikum Berlin-Buch werden jedes Jahr über 100 Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs operiert und behandelt. Prof. Dr. Roger Wahba, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Onkologischen Chirurgie am Helios Klinikum Berlin-Buch, informierte anlässlich des Darmkrebsmonats März über die Bewertung von rotem und verarbeitetem Fleisch als Risikofaktor. 
Bereits 2015 hat die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend (Gruppe 2A) und Fleischwaren als krebserregend (Gruppe 1) eingestuft. Unter rotem Fleisch versteht man das Muskelfleisch von Säugetieren wie Rind, Schwein oder Lamm. Als Fleischwaren gelten hingegen alle Produkte, in welchen Fleisch durch Pökeln, Räuchern, Salzen oder andere Verfahren verarbeitet und haltbar gemacht wurden, wie etwa Wurst, Schinken oder getrocknetes Fleisch.
Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Epidemiologische Auswertungen deuten darauf hin, dass der regelmäßige Konsum von verarbeitetem Fleisch mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko verbunden ist: Der tägliche Verzehr von 50 Gramm verarbeitetem Fleisch erhöht das Risiko für Darmkrebs um 18 Prozent. Für rotes Fleisch wurde bei einer täglichen Aufnahme von 100 Gramm ein Anstieg des Darmkrebsrisikos um 17 Prozent festgestellt. 
Das bestätigt auch Chefarzt Prof. Dr. Roger Wahba…

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