Gesundheit & Forschung

VersuchstierzahlenDie Maus ist häufigstes Versuchstier
Anzahl der Tierversuche am MDC ist im vergangenen Jahr gesunken
Das Max-Delbrück-Centrum auf dem Campus Buch wird weltweit zu den Spitzeninstituten der biomedizinischen Grundlagenforschung gezählt. Die Forscherinnen und Forscher arbeiten an der Entschlüsselung der molekularen Mechanismen in Zellen, Organen und Organsystemen. Ihr Ziel ist, die molekularen Grundlagen von Krankheiten besser zu verstehen, um Strategien und Mittel zu ihrer Bekämpfung zu entwickeln.

Der Mensch ist ein komplexes System von interagierenden Zellen und Organen. Leider gelingt es nicht, die Experimente ausschließlich per Computersimulation, im Reagenzglas oder an Gewebekulturen vorzunehmen, Tierversuche sind heute noch immer für viele Fragestellungen alternativlos.
 Jetzt hat das MDC seinen Tierversuchsbericht 2019 veröffentlicht und an das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) übermittelt. Demnach wurden in Versuchen insgesamt 44.525 Tiere – überwiegend Mäuse – verwendet. Das sind 7.553 Tiere weniger als im Vorjahr. 
Die verringerte Zahl der Versuchstiere begründet sich durch mehrere Faktoren…

Ausführlicher in unserer Printausgabe


 Neue Besuchsregeln bei Helios
Seit 15. Mai gelten auch im Helios Klinikum Berlin-Buch neue Besuchsregelungen. »Über diese neuen Besuchsmöglichkeiten für unsere Patientinnen und Patienten freuen wir uns sehr«, sagt Daniel Amrein, Geschäftsführer im Helios Klinikum Berlin-Buch. »Aber mehr soziale Kontakte bedeuten auch immer ein größeres Infektionsrisiko. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dass sich alle Besucher an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln halten«, betont er.

Die neuen Bestimmungen:

1. Es ist ein Besucher pro Patient und Tag für eine Stunde gestattet.
2. Besucher müssen sich auf der Station melden.
3. Besucher tragen während der gesamten Besuchszeit im Krankenhaus einen Mund-Nasen-Schutz.
4. Auf den Intensivstationen und in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sind Besuchszeiten nur nach telefonischer Absprache möglich.
5. Auf der Isolierstation sind keine Besucher erlaubt.

»Personen mit Atemwegsinfektionen müssen wir von den Besuchsmöglichkeiten ausschließen. Besuche sind auch dann nicht möglich, wenn aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen vorliegt und wir umgehend entsprechend handeln«, ergänzt Prof. Dr. Henning T. Baberg, Ärztlicher Direktor. 
Am Haupteingang des Klinikums hilft ein Wachschutz, die neuen Besuchs- und Sicherheitsregelungen einzuhalten. »Bitte achten Sie beim Eintreten ins Haus auf die geltende Mund-Nasen-Schutz-Pflicht«, sagt Daniel Amrein. 
Für ambulante Patienten gilt der Begleitstopp weiterhin in allen Bereichen des Klinikums, sofern sie nicht zwingend auf Hilfe angewiesen sind. 
Die Cafeteria des Klinikums ist für Besucher weiterhin geschlossen; der Kiosk hat geöffnet.