Gesundheit & Forschung

BielkaProf. Heinz Bielka – unvergessen!
Erinnerung an den Bucher Wissenschaftler, der sich auch der Historie widmete   
Am 19. März 2024 wäre Prof. Heinz Bielka 95 Jahre alt geworden – am 1. Dezember 2020 verstarb er mit 91 Jahren:  ein Pionier der Zell- und Molekularbiologie an den Zentralinstituten der Akademie der Wissenschaften in Berlin-Buch, erster Sekretar der Biologisch-Medizinischen Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Senator der Leopoldina. Heinz Bielka hat sein Leben der Wissenschaft gewidmet, junge Wissenschaftler gefördert und er hat sich um Buch verdient gemacht.

Geboren in Neukirch (Oberlausitz) studierte er von 1949-1954 Chemie und Biologie an der Technischen Hochschule Dresden und der Karl-Marx-Universität Leipzig. 1953 kam Heinz Bielka nach Berlin-Buch und begann hier seine wissenschaftlichen Arbeiten am Institut für Experimentelle Krebsforschung der Akade- mie der Wissenschaften bei dem berühmten Krebsforscher Professor Arnold Graffi. Dies war der Beginn seiner beeindruckenden wissenschaftlichen Karriere, die auch geprägt war durch seine Begegnungen mit weiteren berühmten Wissenschaftlern wie u. a. Robert Rössle, Karl Lohmann und Walter Friedrich. Graffi und Bielka schrieben 1959 das Standardwerk »Probleme der experimentellen Krebsforschung« und blieben freundschaftlich verbunden, musizierten auch zusammen, Graffi spielte Klavier, Bielka Geige. 1981 bis kurz nach der deutschen Wiedervereinigung 1991 war Heinz Bielka stellvertretender Institutsdirektor des Zentralinstitutes für Molekularbiologie der Akademie der Wissenschaften der DDR.  
Nach der Wiedervereinigung setzte Heinz Bielka am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, der Nachfolgeeinrichtung der Akademie-Institute, seine wissenschaftlichen Arbeiten fort bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1995…                              
Foto: David Ausserhofer/MDC 

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ProstataDa Vinci-OP an der Prostata
Eine wachsende Prostata betrifft im Alter nahezu jeden Mann. Prof. Dr. med. Mark Schrader, Chefarzt der Urologie im Klinikum Berlin-Buch, informiert über Anzeichen sowie Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten bei einer Prostatavergrößerung.
Etwa 85 Prozent der Männer über 60 Jahre sind in Deutschland von einer gutartigen Prostatavergrößerung betroffen. Ist die Prostata deutlich vergrößert, drückt sie auf die Blase und die Harnröhre. Bei starken Beschwerden und in Fällen, in denen die Einnahme von Medikamenten nicht die erwünschte Besserung bringt, ist eine Operation notwendig. 
Die Größe einer Prostata ähnelt bei jüngeren Männern dem Volumen einer Walnuss. »Nach dem 40. Lebensjahr nimmt das Risiko für eine Vergrößerung der Prostata merklich zu. Die Intensität und Schwere der Symptome variieren stark unter den betroffenen Personen«, erklärt Prof. Schrader.
Häufig wird eine Prostatavergrößerung über einen längeren Zeitraum nicht erkannt, da sie zu Beginn nur unspezifische Beschwerden bei manchen Betroffenen verursacht. Da die Prostata unterhalb der Blase liegt und die Harnröhre umschließt, erhöht sich durch eine zunehmende Prostatavergrößerung der Druck auf Harnröhre und Blase. Das kann zu verschiedenen Problemen führen:

  • Harndrang tritt häufiger und stärker in Erscheinung.
  • Häufig nächtlicher Harndrang und nächtliches Wasserlassen.
  • Das Wasserlassen zu beginnen dauert länger.
  • Der Harnstrahl ist schwächer und das Wasserlassen dauert länger als früher.
  • Urin tropft auch nach dem Wasserlassen nach.
  • Die Blase fühlt sich nicht richtig leer an.
  • Im späteren Verlauf kann es zu unkontrolliertem Harnverlust und Inkontinenz kommen.

Betroffene sollten bei diesem Problem immer die hausärztliche Praxis oder Urologen aufsuchen. Die Ursachen für eine vergrößerte Prostata sind vielfältig. Je älter der Patient, desto höher jedoch das Risiko.…                              
Foto: Thomas Oberländer/Helios Kliniken 

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