Gesundheit & Forschung
»Jugend forscht« in Buch
Am Mittwoch, dem 25. Februar, findet der 61. Regionalwettbewerb »Jugend forscht« auf dem Campus Berlin-Buch im MDC.C, Robert-Rössle-Str. 10 (Haus 83) statt. Von 13–17 Uhr sind Interessierte eingeladen, die diesjährigen Projekte kennenzulernen und mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Moosbatterien als nachhaltiges Energiemodell, Magnetisches Newtonpendel, Moleküle in der Quantenwelt sind drei der Schüler-Themen.
Bei dem 61. Regionalwettbewerb auf dem Campus präsentieren Jungforscherinnen und Jungforscher aus Berliner Schulen in insgesamt sieben Fachbereichen (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik/Infor- matik, Physik, Geo- und Raumwissenschaften sowie Technik) ihre Projekte und wetteifern miteinander um den Einzug in den Landeswettbewerb Berlin.
»Jugend forscht« ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Pro Jahr gibt es bundesweit mehr als 120 Wettbewerbe. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wer mitmachen will, sucht sich selbst eine interessanteFragestellung für sein Forschungsprojekt.
Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.
Ein gutes Leben mit Aphasie
Vor etwas mehr als sieben Jahren veränderte sich das Leben von Susanne Röse auf einen Schlag. Im Wortsinn. Heiligabend 2018 erlitt sie einen Schlaganfall. Ihre rechte Seite war gelähmt, das Sprachzentrum gestört (Aphasie). Nach vielen Wochen Behandlung wurden die Fortschritte deutlich. Die Bucherin konnte wieder laufen, die rechte Hand ein wenig bewegen, das Sprechen gelang besser – mit deutlichen Einschränkungen.
Heute sagt Susanne Röse: »Es ist gut, mein Leben. Aber ich habe in der Vergangenheit und werde auch künftig sehr viel dafür tun müssen, dass es so bleibt und besser wird. Das heißt vor allem sprechen üben, üben, üben…«.
Ihren Beruf in der ambulanten Krankenpflege kann sie nicht mehr ausüben. Aber dennoch ist die 59-Jährige nach ihrer Aphasie-Erkrankung sofort aktiv geworden. »Ich wäre sonst in ein tiefes Loch gefallen«, ist sie sich sicher. Sie besuchte in der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Bucher Bürgerhaus die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe und versuchte, eine Aphasiker-Gruppe ins Leben zu rufen. Da nicht genug Interessierte zusammenkamen, fand sie im Friedrichshain endlich eine Selbsthilfegruppe, mit der sie sehr glücklich ist. »Es ist fast wie eine Familie. Dass sich dort für mich so viel Neues auftat, hätte ich nicht für möglich gehalten«, blickt sie auf die vergangenen Jahre zurück.
Susanne Röses Terminkalender ist voll. Auch regelmäßige Behandlungen, Logopädie- und Physiotherapiebesuche nehmen Raum ein. Sie malt und fotografiert gern. Außerdem engagiert sich die Bucherin beim Aphasie-Landesverband Berlin (ALB). Sie sitzt im Vorstand und kümmert sich vor allem um die Organisation von Veranstaltungen…
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