Gesundheit & Forschung

KinderheldinBeratung am Telefon und im Chat
Das Helios Klinikum Buch kooperiert mit dem Berliner Unternehmen »Kinderheldin«
Die Zeit nach der Geburt ist für viele Eltern oftmals eine der aufregendsten und zugleich prägendsten Phasen in ihrem Leben. Alles ist neu, alles ist ungewohnt und jeder Tag bringt kleine und große Herausforderungen mit sich. Hebammen sind für werdende sowie frischgebackene Mütter wichtige Bezugspersonen. Sie haben stets ein offenes Ohr und meist einen guten Rat parat. Um junge Familien vor und nach der Geburt ganzheitlich professionell begleiten und betreuen zu können, arbeitet das Helios Klinikum Berlin-Buch seit einigen Wochen mit den Hebammen vom Unternehmen »Kinderheldin« zusammen und bietet deren fundierte Live-Beratung als ergänzendes Angebot zu der medizinischen Versorgung im Klinikum an.

Die werdenden Mütter erhalten einen exklusiven Gutscheincode und können das Beratungsangebot von »Kinderheldin« bis zu zwölf Monate nach der Geburt insgesamt 30 Mal kostenfrei nutzen. Die allesamt staatlich ausgebildeten Hebammen des Berliner Unternehmens sind ganztägig von 7 bis 22 Uhr erreichbar und haben auch am Wochenende immer ein offenes Ohr für junge Mütter. Aber auch Schwangere können sich bei den Hebammen melden und haben dann im Chat oder am Telefon die Möglichkeit, Fragen zu stellen und von Problemen oder Unsicherheiten zu berichten. »Schließlich ergeben sich in der Schwangerschaft große Veränderungen und viele Frauen müssen dann erst einmal lernen, abzuschätzen, was noch normal ist oder wann sie jemanden einschalten sollten. Dabei helfen wir«, erzählt Nicole Höhmann. Die 45-jährige ist bereits seit 2017 bei »Kinderheldin« …

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Glaesernes LaborWissen, das noch nicht im Lehrbuch steht
Das Gläserne Labor auf dem Bucher Campus feiert 20-jähriges Bestehen
Das Gläserne Labor auf dem Campus Buch feiert 20-jähriges Bestehen. Ein Interview mit den Wegbegleitern Dr. Ulrich Scheller und Claudia Jacob von der Campus Berlin-Buch GmbH:

Wie kam es zur Gründung des Gläsernen Labors?
Ulrich Scheller: Als 1996 der Aufbau des Biotechnologieparks Berlin-Buch auf Hochtouren lief, sollten nicht nur Start-ups Labore und Büros beziehen und marktfähige Biotech-Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Es sollte auch ein Forum für den Dialog zwischen der Öffentlichkeit und der Wissenschaft etabliert werden. Die Gründungsidee des ESF-Projekts »Gläsernes Labor« war daher, in einem eigens dafür eingerichteten Labor über biomedizinische Forschungsthemen und -methoden zu informieren. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, gemeinsam mit den Forschenden vom Campus zu experimentieren. Dazu wurde die denkmalgeschützte Remise auf dem Campus umgebaut und mit Laboren, Seminarräumen und Ausstellungsflächen ausgestattet.

Wie startete das Projekt?
Ulrich Scheller: Die ersten Versuche wurden mit Berliner Biologielehrern und angehenden Biolaboranten des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin erprobt. Am 22. März 1999 hatten wir bereits eine Tageszulassung als Genlabor, obwohl das Gläserne Labor noch Baustelle war. Anlass war, dass wir Drehort für die Sendung »Wissenschaft live« waren, moderiert von Ranga Yogeshwar, übertragen vom Fernsehsender Phoenix. Eine bessere Einführung kann man sich kaum wünschen! Offizielle Eröffnung war am 19. April. Zu den Kursen meldeten sich ausnahmslos Lehrkräfte mit ihren Klassen an, so dass sich bereits abzeichnete, dass sie künftig das Hauptpublikum sein würden. Bis Jahresende experimentierten ca. 1.500 Schüler in den vierstündigen Laborkursen »Isolierung der DNA aus einer Tomate«, »DANN-Detektive (Genet. Fingerabdruck)« und »Leuchtende Bakterien«. Der enorme Bedarf der Berliner Schulen hat dazu geführt, dass aus dem Biotech-Schaulabor eines der besucherstärksten Schülerlabore geworden ist.

Was ist das Besondere an diesem Labor?
Claudia Jacob: Das Gläserne Labor gibt über verschiedene Altersstufen hinweg Impulse für wissenschaftliche Neugier – bereits kleine Kinder profitieren davon im Forschergarten. Pro Jahr experimentieren 14.000 Schüler in Halbtagskursen zu Themen der Genetik, Zell- und Neurobiologie, aber auch der Wirkstoffchemie, Physik, Ökologie. Unsere Mitmachexperimente sind eng auf die aktuelle Forschung auf dem Campus bezogen und vermitteln dadurch Wissen, das noch nicht im Lehrbuch steht. Alle Kurse finden in authentischen Laboren statt und werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betreut…

Foto: Christine Minkewitz

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