Gesundheit & Forschung

BiocubeRichtfest für neues Gründerzentrum 
BerlinBioCube auf dem Campus Buch bringt dringend benötigte Laborflächen
Das fünfte und oberste Geschoss des BerlinBioCube steht seit Ende Oktober, am 29. 10. wurde auf dem biomedizinischen Campus Berlin‐Buch das Richtfest gefeiert.
Der BerlinBioCube entsteht für junge Unternehmen, die neue Therapien und Diagnostika oder Medizintechnik entwickeln. Der Rohbau des Gebäudes ist bis zur fünften Etage hochgezogen, und die 8.000 Quadratmeter Nutzfläche behaupten gut sichtbar ihren Platz im BiotechPark. Zwei Etagen im neuen Gründer:innenzentrum auf dem Campus Berlin‐Buch sind bereits von Start‐ups reserviert. 
»Wir freuen uns, dass wir den Bau bislang termingerecht und zu den geplanten Kosten umsetzen konnten. Alle Vergaben sind gut verlaufen«, so Dr. Christina Quensel, Geschäftsführerin der Campus Berlin‐Buch GmbH.

Der BerlinBioCube wird moderne Labore, Büros und Gemeinschaftsflächen bieten. Mit dem zukunftsweisenden Projekt können bis zu 400 neue Arbeitsplätze auf dem biomedizinischen Campus entstehen – einem der führenden Wissenschafts‐ und Technologiestandorte in Deutschland…
Foto: Peter Himsel/Campus Berlin Buch gmbh

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OnkologischEin Herz für alle Fälle
Besuch bei der bemerkenswerten Ehrenamtsgruppe »Onko-logisch«
Regina Luhn-Röttger hat gemeinsam mit Melanie Thomas ein Projekt ins Leben gerufen, das vielen krebskranken Menschen Unterstützung, Hilfe – und sogar Freude bringt. Momentan sind die Akteurinnen dabei, den Verein »Onko-logisch e.V.« zu gründen.

»BB«: Liebe Frau Luhn-Röttger, wann sind Sie auf die Idee gekommen, dass an dieser Stelle Handlungsbedarf besteht?
Regina Luhn-Röttger: Das war vor über 10 Jahren, als mein Mann an Magenkrebs starb und ich das Gefühl hatte, etwas tun zu wollen, was eine Brücke zu ihm baut, meine Verbindung zu ihm hält, indem ich mich für etwas einsetze, das Menschen hilft, die in einer ähnlichen Situation sind, wie er es damals war. Anderen Menschen zu helfen ist auch eine Möglichkeit, selbst besser mit der Trauer fertig zu werden. 

»BB«: Was genau ist Ziel und Inhalt ihres Projekts?
R. Luhn-Röttger: Wir stellen in erster Linie onkologische Hilfsmittel her sowie glückbringende Beigaben.

»BB«: Das hört sich erst einmal kompliziert an. 
R. Luhn-Röttger: Das ist es überhaupt nicht. Jeder oder jede, die nähen, stri-cken, häkeln kann oder gern bastelt, ist bei uns willkommen und dann werden hilfreiche Dinge für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, angefertigt. Sie schaffen schon durch ihre besondere Entstehung ein Gefühl der Solidarität und Verbundenheit bei den Patientinnen und Patienten, die ja bekanntlich während und auch nach ihrer Behandlung noch mit zahlreichen Beschwerden zu kämpfen haben. Das können Drainagebeutel, Herz- und Portkissen sein. Die Herzkissen, die wir nähen, sind besonders für Frauen mit Brustkrebs im Heilungsprozess wichtig. Daher haben wir das klassische Herzkissen um eine Öffnung für ein Kühlpad erweitert. Sogar Bustiers für den Hickman-Katheter, die speziell für Kinder durch eine Schnitt- Designerin entwickelt wurden, haben wir in unserem Angebot…               

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