Aktuelles

Verkehr VisionU-Bahn-Anbindung bis Buch
Diskussion über ein Konzept zur Lösung der Verkehrsprobleme in Berlins Nordosten
Wenn es ein Thema gibt, das Menschen zuhauf zu Informations- und Diskussionveranstaltungen locken kann, dann ist es die Verkehrssituation in Berlins Nordosten. Leidgeprüft sind sämtliche hier Lebenden, aber auch Pendler und andere Durchreisende. Überlasteter ÖPNV, Baustellen auf wichtigen Straßen, marode Brücken, zu wenig Radwege sind der bittere Befund. Mit dem geplanten Wohnungsbau in der Region kann alles nur schlimmer werden.
Am 15. 10. luden deshalb der CDU-Politiker Johannes Kraft (CDU-Fraktion Pankow) und Dirk Stettner (Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses) in Karows Veranstaltungsscheune in der Stadtmission, um ihre, gemeinsam mit 17 regionalen Bürgerinitiativen und Vereinen zusammengetragenen Vorschläge zur Lösung der Verkehrsprobleme vorzustellen. Unter dem Thema Zukunftsvision Pankow 2030 wurden die Ideen diskutiert.

Verkehr Vision2Als ausgewiesener Berliner Verkehrsexperte war Jens-Holger Kirchner eingeladen; vor kurzem noch grüner Staatssekretät der Senatsverkehrswaltung, nach einer Krebserkrankung nun Beauftragter für große Infrastrukturprojekte in der Senatskanzlei.
An den Thementischen Buch, Karow, Frz. Buchholz und Blankenburg kamen jeweils die Vertreter dieser Ortsteile mit ihrem spezifischen Blick auf die Verkehrs- und Wohnungsbau-Problematik zu Wort. Schon jetzt, davon sprachen alle Redner, ist die Verkehrsinfrastruktur überlastet, Dauerstau, unregelmäßiger ÖPNV, volle Verkehrsmittel, nervige Umleitungsverkehre und Baustellen stressen die Anwohner. Tenor im Saal: Erst müssen die Verkehrsprobleme gelöst werden, bevor weitere Wohnquartiere insbesondere im Blankenburger Süden, in Karow und Buch sowie auf der Elisabeth-Aue und in der Ludwig-Quidde-Straße in Französisch Buchholz entstehen!
Johannes Kraft richtete den Blick in die Zukunft: 21.000 neue Wohnungen sollen in der Region gebaut werden, das wären zusätzlich 37.800 Menschen. 37.800 Menschen, die sich zusätzlich bewegen – zur Arbeit und zurück fahren, einkaufen gehen und ihre Freizeit verbringen. Mit ihrem Entwurf für eine tragfähigere Verkehrsinfrastruktur im Berliner Nordosten legen die regionalen Initiativen ein ernstzunehmendes Konzept auf den Landestisch…

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Ausstellung über BIZ-Entwürfe
Der Siegerentwurf für das neue Bildungs- und Integrationszentrum (BIZ) Buch steht fest. Den 1. Preis im Architektenwettbewerb – BIZ-Neubau sowie Gestaltung der Freianlagen – erhielt die Architektengesellschaft karlundp (München) gemeinsam mit dem Stadt- und Landschaftplanungsbüro TOPOS (Berlin). Alle 18 eingereichten Entwürfe für den geplanten Neubau auf der Spitze der Brunnengalerie an der Wiltbergstraße (gegenüber Lindenberger Weg) werden in einer Ausstellung präsentiert, die am Dienstag, dem 19. 11., um 17.30 Uhr im Foyer des Helmholtzhauses (H 84, gegenüber Bus-Haltestelle) auf dem Campus Buch eröffnet wird. Für den Neubau sollen ca. 16 Mio Euro zur Verfügung gestellt werden. Einziehen werden Stadtteilbibliothek, Volkshochschule, Musikschule und Gläsernes Schülerlabor. Zudem wird für die Bucher Bürgerschaft ein großer Mehrzwecksaal geschaffen.


SpielplatzBald wieder wie früher?
Spielplätze sind in desolatem Zustand – Karower fordern Sanierung oder Reparatur
Früher war alles besser. Betrachtet man die Spielplätze im Norden Berlins, stimmt das sogar. Knapp 20.000 Menschen wohnen in Karow, allein in den letzten fünf Jahren wuchs die Bevölkerungszahl um satte 20 Prozent. Rund 1700 davon sind Kinder unter 7 Jahren, weitere 1400 unter 14. Die Kommune stellt für diese 3100 jungen Menschen und ihre Eltern neun Spielplätze zur Verfügung.
Vor 15 Jahren noch strahlten diese vor funktionsfähigen Geräten, frischem Sand und gestrichenen Zäunen. Doch das ist lange her. Wie praktisch die ganze Infrastruktur litten auch die Spielplätze im beschaulichen Karow unter Wowereits und Sarrazins »Sparen, bis es quietscht« und sind heute kaum wieder zu erkennen. Einer musste komplett geschlossen werden, bei fünf weiteren ist nach Einschätzung des Grünflächenamtes Pankow eine Komplettsanierung notwendig. Holzspielgeräte faulen, soweit noch vorhanden, und sind abgesperrt. Wasserspielzeuge trockneten aus. Meist wurden große Spielgeräte wegen ihres maroden Zustands ersatzlos abgebaut, so dass etliche Spielplätze praktisch nur noch aus Wiesen bestehen. Die Rasen sind zwar geschnitten. Allerdings wuchern Bäume und Sträucher, der Sand in den Kästen ist ausgetreten, überall Schmierereien, Mülleimer mit Kippen, Sperrmüll an abgelegenen Zäunen.
Auf allen Spielplätzen besteht Sanierungsbedarf, die geschätzten Kosten beginnen bei 250.000 Euro und enden bei deutlich über einer halben Million pro Platz. Dabei ist die Ausstattung Karows generell mager genug. In ganz Pankow leben rund 52.400 Kinder unter 14 Jahren, auf 246 Kinder kommt ein öffentlicher Spielplatz. In Karow müssen sich 344 Kinder einen Spielplatz teilen, also fast ein Drittel mehr. Für 2019 hat der Senat zwar Gelder zur Sanierung bereitgestellt. Für Karow gibts aber trotzdem wieder nichts…

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GaensegruppeGänse-Umfeld verändert sich
Viele Bucher Anwohner haben die kleine bronzene Gänseschar nahe der Franz-Schmidt-Straße ins Herz geschlossen. Seit 1981 steht die Skulpturengruppe von Nikolaus Bode an diesem Platz, erst vor fünf Jahren wurde sie mit Hilfe von Spendengeldern aus der Bevölkerung repariert. Hervorstechendes Merkmal des Federviehs: die sich aufplusternde Gans hat einen Menschenfuß – das kann uns Zweibeiner zu denken Anlass geben.
Den Gänsen geht es derzeit gut, nur ihr Umfeld lässt seit Jahren zu wünschen übrig. Deshalb soll die Grünanlage – vor allem aber die sich hier strahlenförmig erstreckenden Wege endlich neu gestaltet werden. Über das Förderprogramm Stadtumbau kommen die nötigen Gelder, die Planung übernimmt die Planergemeinschaft Stadt und Raum gemeinsam mit dem Stadtentwicklungsamt Pankow. Bevor sie beginnt, sollen auch die Anwohner mit ihren speziellen Wünschen gehört werden. Am 10. Oktober war die Öffentlichkeit eingeladen, vor Ort gemeinsam Ideen für die Gänseanlage zusammenzutragen. Ein Grüppchen von etwa 15, vorwiegend älteren Bürgerinnen und Bürgern fand sich zusammen, die eigentlich nur einen großen Wunsch äußerten: Die Verbindungswege durch die Anlage sollen sich endlich grundlegend verbessern, damit auch ältere, geheingeschränkte Menschen sie gefahrlos nutzen können…

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SurfbaenkeSurfen von der Sitzbank aus
In Panketal gibt es ein außergewöhnliches öffentliches Angebot
Wer sich nach einem Spaziergang durch die Gemeinde Panketal ausruhen möchte, hat dazu viele Sitzmöglichkeiten. Seit kurzer Zeit sind drei weitere Bänke dazu gekommen. Sie stehen am Ortsteilzentrum in Schwanebeck (Genfer Platz), gegenüber vom Dransehaus an der Straße Alt Zepernick und nahe der Zepernicker Grundschule in der Schönerlinder Straße.
Diese Bänke sind aber nicht allein zum Sitzen da, hier kann auch gesurft werden – natürlich nur im Internet. Obendrein gibt es Anschlüsse zum Aufladen der Handys. Bei diesen drei Bänken handelt es sich um so genannte WLAN-Bänke der Marke Steora. Am 11. Oktober stellte Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke sie der Öffentlichkeit vor.…

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