Aktuelles

LHQÜber 460 neue Wohnungen in Buch
Letzte Bauetappe im Ludwig Hoffmann Quartier beginnt
Endlich ist es geschafft. Nachdem der Projektentwickler Bonava Ende Juni vergangenen Jahres ein rund 39.000 m² großes Baugrundstück auf dem Gelände des ca. 28 ha großen Ludwig Hoffmann Quartiers (LHQ) in Buch von der SITUS GmbH erworben hatte, ist nun der städtebauliche Vertrag aktualisiert worden. Die weiteren Planungen zur Standortentwicklung werden von SITUS gemeinsam mit Bonava fortgeführt. Die neuen Erschließungsverträge wurden jetzt zwischen dem Bezirk Pankow, SITUS und Bonava unterzeichnet.

Andreas Dahlke, SITUS-Geschäftsführer und LHQ-Entwickler, kann aufatmen. »Die Entwicklung des Ludwig Hoffmann Quartiers tritt damit in seine letzte Phase ein. In drei Jahren werden wir nach langen Jahren harter Arbeit die Fertigstellung eines lebendigen Teils von Buch feiern können. Und unser anspruchsvolles Konzept von 2011 zur Umwandlung eines historischen Krankenhaus-Standortes in ein zeitgemäßes Stadtquartier wird dann Wirklichkeit geworden sein.« 
Ein langer Weg, der eigentlich schon beschritten worden sein sollte, wären da nicht ein paar große Problembrocken aufgetaucht…
Visualisierung: Architekturbüro Gewers Pudewill

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Sperrung bis Anfang 2028 
Die schlechten Nachrichten der DB setzen sich fort. Ursprünglich sollten die Einschränkungen im Straßenverkehr im Bereich der Eisenbahnüberführung »Wiltbergstraße« in Buch im Oktober 2025 beendet sein. Starkregen, Probleme mit der Trinkwasserleitung, Grundwasserstände verzögerten die Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe, die dann ankündigten, bis März 2026 ihre Arbeiten erledigt zu haben. Doch die Verlegungsarbeiten der Wasserbetriebe dauerten länger als vorgesehen. Die Öffnung der Straße verzögert sich weiter. 
Wie jetzt die DB InfraGo AG mitteilte, wird die Wiltbergstraße im Sommer geöffnet, allerdings nur befristet. Von Montag, 1. Juni, bis Freitag, 14. August 2026, soll sie – Stand heute – zweispurig für den Straßenverkehr befahrbar sein. Die Busspur allerdings bleibt gesperrt. 
Ab Samstag, 15. August 2026, wird dann wieder alles dicht gemacht. Komplett …

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DigitcafeVergangenheit bewahren 
Seit fast vier Jahren gibt es bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Bucher Bürgerhaus ein gut frequentiertes Repaircafé. Menschen aus der Nachbarschaft können ihre defekten Geräte mitbringen und ein ehrenamtliches Techniker-Team verschafft ihnen ein verlängertes oder neues Leben. 
Ganz in diesem Sinne ist jetzt eine weitere Projektidee geboren – das Digitalisierungs-Café. Montags von 14–17 Uhr sowie mittwochs von 11–14 Uhr wird hier vergangenes Leben bewahrt und gerettet. »Wir sind nun in der Lage, gemeinsam Fotos, Dias, Kassetten, Videos, Foto-Negative, Schallplatten, Dokumente etc. zu digitalisieren«, freut sich Wolfgang Düball, der Projektleiter. »Vor einem Jahr begannen wir, gebrauchte Geräte zusammenzusuchen – Plattenspieler, VHS/DVD-Geräte, Kassettenrecorder… – sowie entsprechende Digitalisierer, um die analogen Daten zu digitalen werden zu lassen. Mittlerweile ist alles komplett und wir können das kostenfreie Angebot ab April starten«.  
Zuvor mussten aber auch technikaffine ehrenamtliche Mitstreiter gefunden werden…

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GeisterschuleGeisterschule vor dem Abriss? 

In der Wiltbergstraße 29 g, ein Stück weit hinter dem S-Bahnhof Buch befindet sich dieser Plattenbau aus DDR-Zeiten. In den 1970er Jahren befand sich hier eine Schule für Zivilverteidigung. Mit der Wende war Schluss damit und eine Berufsfachschule für Sozialwesen übernahm die Nachnutzung des Gebäudes. Seit Anfang der 2010er Jahre steht das Haus leer und verfällt zusehends – eingeschlagene Fenster, bröckelnde Bausubstanz
(…) Jetzt wurden von vielen Spaziergängern Baumrodungsarbeiten festgestellt. Sollte das den Startschluss für den Panke-Park an dieser Stelle bedeuten? …

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Der Elektronikpionier aus Schwanebeck 
Paule POND erhielt Preis fürs Lebenswerk und legt seine lesenswerte Biographie vor
Der ostdeutsche Elektronik-Pionier Wolfgang »Paule« Fuchs, alias Paule POND, meldet sich mit einem neuen – seinem bereits 20.! – Studioalbum »Planetenwind 2« sowie seiner aktuellen Biographie »Das POND-Buch« zurück. Das Buch, sowie die innenliegende DVD »Kult-Ulk« erhielt vom Deutschen Rockmusiker-Verband jeweils den Kulturpreis. Den Höhepunkt für den Panketaler Musiker bildet aber der soeben erhaltene Schallwelle-Award, der »Ehrenpreis für das Lebenswerk«. Diesen Deutschen Preis für Elektronische Musik haben nicht Geringere als Tangerine Dream, Klaus Schulze, Kraftwerk, Jean Michel Jarre, Vangelis u.a. für ihre herausragenden Leistungen auf diesem Gebiet erhalten. Nun gehört der Ost-Elektronik-Rocker Paule POND zu dieser illustren Runde dazu. »Das freut und ehrt mich auf besondere Weise, da erstmals auch ein ostdeutscher Elektronikmusiker diesen begehrten Preis erhielt«, erklärte der 77-Jährige gegenüber »BB« …

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MasterplanHemmungslos nach vorn denken! 
Ein Masterplan von Buchern für Buch soll bis Juli 2026 erstellt werden
Es ist ein imposantes Vorhaben, was da aufs Bucher Tapet gebracht werden soll: Ein Masterplan von Buchern für Buch! Masterpläne hat es in den vergangenen Jahrzehnten schon einige gegeben – ein Schwerpunkt bezog sich u. a. auf die Nachnutzung der leergezogenen Krankenhausareale –, doch noch nie ging die Initiative »vom Volke«, will sagen, von der Zivilgesellschaft an sich aus. Buch ist einer der 11 ausgewiesenen Zukunftsstandorte Berlins. Die Stichworte exzellente Forschung und Technologien für die Medizin der Zukunft, großes Wohnungsbau-Potentialgebiet von Berlin und grünes Tor zum Barnim umreißen die Bedeutung des Stadtteils. 
Doch die Zukunft von Buch soll nicht ohne seine Bewohnerinnen und Bewohner geschrieben werden, darin sind sich der Bucher Bürgerverein um den Vorsitzenden Steffen Lochow und zahlreiche Akteure des Ortsteils einig. Zu einem öffentlichen Treffen am 4. März im großen Saal des MDC.C auf Buchs Wissenschaftscampus waren dann auch knapp 100 Bucherinnen und Bucher geströmt, um ihre Ideen und Vorschläge für Buchs Zukunft einzubringen. »Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kultur und Erholung – was braucht Buch, um ein lebenswerter Ort zu bleiben« war die erste Veranstaltung zum »Masterplan für Buch« überschrieben. Gleich vorweg: Einbringen können sich Interessierte mithilfe von Fragebögen, die u. a. im Bucher Bürgerhaus ausliegen und dort, ausgefüllt, auch wieder abgegeben werden können. Wer will, kann seine Ideen auch direkt an den Bürgerverein senden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Am Mittwoch, 1. 4., 17 Uhr findet in der Campus-Mensa ein erster Workshop zum Masterplan mit dem Masterplan-Team statt, bei dem bis zu 50 Bürger mitwirken können (Anmeld.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und bei dem es detaillierter zur Sache gehen soll.  
Die Masterplan-Bürgerveranstaltung am 4. 3. wartete mit interessanten thematischen Verknüpfungen auf. So war Henning Wehmeyer, der (ehrenamtliche) Geschäftsführer der Expo 2035 Berlin GmbH vor Ort. Die Weltausstellung soll im Jahr 2035 nach Berlin geholt werden – und auch einen Ausstellungsplatz in Buch erhalten …

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Schwalben BahnhofWo bleiben Karows Schwalben? 
Gut 20 Jahre lang bin ich mit der S-Bahn von Karow zur Arbeit nach Mitte und zum Kudamm gefahren. Wenn es draußen schon warm war, begannen unter dem Dach vom Bahnhofsaufgang die Schwalben bereits im März mit dem Nestbau. Ihr melodiöses Tschilpen, das mit einem langen Zirpen endet, begleitete mich durchs Jahr bis in den Oktober hinein. Die Zugvögel überwintern in der Wärme und kehren dann im März oder April nach Deutschland zurück. 
Schwalben sind ausgezeichnete Jäger und vertilgen Unmengen Stechmücken. Jede Schwalbe frisst mehrere Hundert der Plagegeister am Tag. Ein nistendes Schwalbenpaar mit Nachwuchs bringt es täglich sogar auf 2.500 Insekten, meist Mücken. Die Stadt Ulm hat deshalb 2019 ein Schwalbenprogramm aufgelegt, das 2024 sogar noch ausgeweitet wurde. Hausbesitzer bekommen dort u. a. Nisthilfen für Schwalben gratis. In Berlin gibt’s dafür vom Senat nur warme Worte. 
schwalbennestMit der Schließung des Bahnhofs Karow ab 2016 konnte man dessen breite überdachte Treppe noch durch eine Absperrung beobachten, was die Schwalben zunächst nicht wirklich abhielt. Aber wenig später flüchteten die Tiere vor Baulärm und Chemikalien. Das Dach des Aufgangs war verwaist, nur einige Tauben siedelten sich da an. Eifrige Bauarbeiter und Maler rissen die Schwalbennester von den Simsen unterm Dach, reinigten alles schön, entfernten damit aber auch die Lebensgrundlage der Schwalben. Jahrelang nistete hier nichts. Mit der Rücksicht auf die alte Bausubstanz war es während der Rekonstruktion des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes von 1913 eh nicht weit her: Bei der Gelegenheit wurde die historische Beleuchtungsanlage des Empfangsgebäudes, also des eigentlichen Bahnhofs, zerstört, der deshalb bis heute gesperrt ist…

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