Aktuelles

Sicherheit WiltbergstrMehr Sicherheit für Schulkinder!
Einwohnerantrag in der BVV für mehr Verkehrssicherheit in der Wiltbergstraße
Verkehrssicherheit für Schulkinder ist ein heißes Eisen. Vor allem dann, wenn es um Grundschüler geht und die Behörden um Missstände wissen, sie aber trotzdem nicht beheben. Ein trauriges Beispiel ist der Schräge Weg in Karow, ein Schulweg mit dem Trottoir nur auf einer Seite. Für ein Jahr ist die sonst ruhige Nebenstraße wegen der Bahn-Bauarbeiten jetzt als Hauptstraße ausgewiesen. Der Gehweg wurde zuvor an den meisten Einmündungen abgesenkt, aber an einer eben nicht: An der Hagenstraße ragen 20 Zentimeter Bordstein in die Höhe; unüberwindbares Hindernis für Schulkinder, die bis zum 10. Lebensjahr auf dem Gehweg radeln dürfen, für Rollstuhlfahrer und Senioren mit Rollatoren. Sie alle müssen auf die viel befahrene Vorfahrtstraße ausweichen.

Gerade im morgendlichen Berufsverkehr zu Schulbeginn eine gefährliche Angelegenheit, auch weil immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und dabei wild auf der Straße parken. Die missliche Situation der Schulkinder ist den zuständigen Behörden zwar bekannt. Das Problem wurde bislang aber trotzdem nicht behoben.
Auch die Eltern der Montessori-Gemeinschaftsschule im Ludwig-Hoffmann-Quartier (LHQ) Buch sorgen sich um die Sicherheit ihrer Sprösslinge. Ein Dorn im Auge ist ihnen die Verkehrssicherheit im Bereich Wiltbergstraße 90-99. Die Verkehrs-AG der Schule fordert in einer Online-Petition das Bezirksamt Pankow auf, »die Querungssicherheit auf dem Abschnitt nachhaltig zu verbessern«. Dazu sollten »kurzfristig Dialog-Displays aufgestellt«, »bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Sichtbeziehungen umgesetzt« und »mit Nachdruck die Realisierung eines Fußgängerüberweges« betrieben werden (www.petitionen.com/verkehrssicherheit_wiltbergstrasse_13125). Der von der CDU eingebrachte Bürgerantrag wird derzeit im Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung beraten.
Bei genauerer Betrachtung vor Ort ergibt sich folgendes Bild…

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Bahnbruecke Karower Brückenbau zieht sich hin
Frühestens im 4. Quartal 2022 werden die Straßen wieder freigegeben
Die Abendveranstaltung der Deutschen Bahn am Mittwoch, dem 22. Januar, im ehemaligen DDR-Kulturhaus »Ottomar Geschke« an der Karower Grundschule erinnerte ein wenig an frühe Wendezeiten. Der Saal war brechend voll, und das Auditorium wurde zwar informiert, hatte aber Null Mitspracherecht. Thema waren die Bauarbeiten an den Eisenbahnüberführungen (EÜ), Auskunft gaben Projektleiter Nordkreuz-Karow, Benedikt Hagemeister, und Kollegen.
Das kommt jetzt auf die Menschen im Nordosten Berlins zu: Die EÜ Am Danewend soll nun schon Ende Juli statt Ende Dezember 2020 fertig gebaut sein. Damit wird dann auch die Vorfahrtstraße vom Schrägen Weg wieder auf den Danewend verlegt. Die EÜ im Schrägen Weg ist dann allerdings erst Anfang 2021 fertig, die EÜ in der Pankgrafenstraße (also am S-Bahnhof Karow) gar erst frühestens im 4. Quartal 2022…

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SiebengeschosserHier entsteht ein Siebengeschosser
In Alt-Buch 44-46 wurden über 30 Bäume gefällt
Die Anwohner wurden komplett überrumpelt. Am 13. Januar war im Hof des Wohnkarrees Alt-Buch 44 bis 46 plötzlich Motorsägenlärm zu hören. Ein paar Tage später ragten nur noch Stümpfe empor, wo einmal über 30 Bäume gestanden hatten. Informationen über die Gründe der Fällaktion erhielten die aufgeschreckten Mieter und teilweise auch Wohnungseigentümer nicht. Einige wandten sich an die »BB«-Redaktion.
Auch die TAG Wohnen, die die Wohnungen in Alt-Buch verwaltet und normalerweise über anstehende Veränderungen im Wohnumfeld rechtzeitig informiert, zeigte sich von den Arbeiten überrascht. »Auch wir wurden über die Arbeiten im Vorfeld vom Eigentümer nicht informiert«, heißt es aus dem Büro der Wohnungsverwaltung…

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Boule Sie treffen sich bei Wind und Wetter
Boule-Enthusiasten sind jede Woche im Bucher Bürgerhausgarten zu finden
Sie sind eine fidele Truppe, das ist nicht zu leugnen. Kaum jemand könnte das besser beobachten als die Schreiberin dieser Zeilen. Die »BB«-Redaktion befindet sich im Bucher Bürgerhaus in der Franz-Schmidt-Straße – mit Blick auf den Bürgerhausgarten. In diesem Garten treffen sich zweimal pro Woche Männer und Frauen im reiferen Alter, um einem Hobby zu frönen: dem Boule-Spiel (Boule – frz. Kugel), manche sagen auch Pétanque oder die italienische Variante Boccia (mit ein wenig anderen Regeln). Boule hat eine lange Tradition, bereits 460 vor Christus wurde dieses Spiel in ähnlicher Form gespielt.
»Wir sind an der frischen Luft, bewegen uns und haben auch Zeit, uns zu unterhalten«, sagt Karin Hörning, die seit mehreren Jahren mit dabei ist. »Wir verstehen uns einfach alle gut«, schwärmen auch die anderen – alle inzwischen Rentner, die Altersspanne reicht von 65 bis 83. Die meisten haben im »Bucher Boten« von dem Treff gelesen und einfach mal vorbeigeschaut. Sie sind geblieben. Wie auch Manfred Hemmerling: »Wir sind eine wunderbare Truppe« sagt er. Neben den sportlichen Terminen sind auch viele Freundschaften entstanden – drei der Frauen haben das letzte Silvester gemeinsam gefeiert, andere gehen zusammen ins Kino, treffen sich zum Essen oder Schwimmen, begeben sich auf Fahrradtouren oder zu Vorträgen. »So viele Menschen sitzen allein zu Hause… Wir haben noch genug Kugeln für weitere Mitspieler«, sagt Karin Hörning…

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