Aktuelles

SchwimmhalleSchwimmhalle Buch schließt ab März
Der Einrichtung in der Wolfgang-Heinz-Straße steht eine umfassende Sanierung bevor
Auf Schwimmfans der Region kommen harte Zeiten zu. Voraussichtlich ab 1. März schließt die Bucher Schwimmhalle in der Wolfgang-Heinz-Straße 41 für etwa zwei Jahre. In dieser Zeit wird die Einrichtung für ca. 5,9 Millionen Euro von grundauf saniert.
»Unsere Besucher sind natürlich nicht erfreut«, so Hallenleiter Joachim Hammer, »aber der Zustand des Hauses ist schlecht. Immer wieder wurden die Arbeiten verschoben; ich bin froh, dass die Sanierungssumme endlich bewilligt wurde.«

Ursprünglich sollten nur Dach und Fassade erneuert werden, nun aber wurde die Summe aufgestockt und das Gebäude kann komplett saniert werden…

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Bucherin wurde ermordet
Ein Drama hat sich in Buch abgespielt. Am 20. Dezember war ein 33 Jahre alter Mann gegen 16.30 Uhr auf einem Berliner Polizeiabschnitt erschienen, um sich selbst zu stellen. Nach seinen Angaben hatte er eine Frau in ihrer Wohnung in der Wolfgang-Heinz-Straße 52 in Buch getötet. 
Polizisten des zuständigen Polizeiabschnitts fanden tatsächlich die Leiche der 36-jährigen Dzemila F. in der angegebenen Wohnung im Hochparterre des Plattenbaus. Die Mutter dreier Kinder von 10, 12 und 14 Jahren war erstochen worden. Die Kinder sollen sich zur Tatzeit glücklicherweise nicht in der Wohnung aufgehalten haben. Der mutmaßliche serbische Täter Hamo I. ist in Gewahrsam genommen worden. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. 
Das Opfer, so wurde verlautbart, hatte mit dem Täter ein gemeinsames Kind. Nachbarn berichteten von mehreren Vorfällen häuslicher Gewalt in der Vergangenheit…

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Liebich Pankow und die ganze Welt
Der Bundestagsabgeordnete Stefan Liebich im »BB«-Gespräch
Stefan Liebich, obwohl erst 45 Jahre alt, kann als Urgestein der Berliner Linkspartei, früher PDS, bezeichnet werden. Mit Ende 20 war er bereits als Landesparteivorsitzender am Zustandekommen der rot-roten Koalition unter Klaus Wowereit beteiligt, später führte er die Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Seit 2009 für den Wahlkreis Pankow im Bundestag hat er sich der Außenpolitik verschrieben. Er empfängt zum Gespräch in seinem Wahlkreisbüro, einer Altbauwohnung in der Breiten Straße in Pankow und gibt sehr offen Auskunft über Persönliches und Politisches, jederzeit höflich, geduldig und reflektiert. Liebich ist geschieden, hat keine Kinder und wohnt alleine unweit des S-Bahnhofs Pankow.



»Bucher Bote«:
Herr Liebich, Sie haben bei den zurückliegenden Bundestagswahlen erneut das Direktmandat im Wahlkreis Pankow gewonnen. Als Abgeordneter der Linken werden Sie wieder in der Opposition sein. Bedauern Sie, dass Sie keiner Regierungsfraktion angehören?
Stefan Liebich: Es gab die Hoffnung und den Wunsch, aber ich war nicht besonders optimistisch, dass es dazu kommen wird. Ich trete für eine Mitte-Links-Regierung ein, also für ein Bündnis aus SPD, Linke und Grünen. Im letzten Bundestag verfügten wir über eine gemeinsame Mehrheit, jetzt nicht mehr. Falls es Neuwahlen gibt, kann sich da vielleicht eine neue Chance auftun.
»BB«: Lassen Sie uns in Ihre Biographie schauen, wie Sie der wurden, der Sie heute sind. Sie sind im heutigen Mecklenburg-Vorpommern geboren, haben dort bis zum Umzug nach Ost-Berlin im Alter von 10 Jahren gelebt. Welche Auswirkungen hatten Wende und Wiedervereinigung in den Jahren 1989/1990 auf Ihr Elternaus?
Stefan Liebich: Zur Zeit des Mauerfalls lebten meine beiden Schwestern und ich mit unseren Eltern in Marzahn. Für uns war diese Zeit ein harter Einschnitt. Meine Eltern mussten sich beruflich neu orientieren. Mein Vater, der im Staatsdienst beschäftigt war, war auch eine Weile arbeitslos, fand nach einer – erzwungenermaßen – selbstständigen Phase mit seinem Hintergrund als Ingenieur wieder beruflichen Anschluss. Meine Mutter war in der DDR Leiterin eines Heims für geistig Behinderte. Auch sie musste sich neu orientieren, arbeitete zunächst für einen ambulanten Pflegedienst, später in einem Seniorenheim. Beide haben dann aber bis zu ihrer Rente arbeiten können…

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KreisverkehrNeu-Bucher Knotenpunkte
An der Bucher Stadtgrenze des Lindenberger Weges ist die Kreuzung mit der Schwanebecker Rathenau- und der neu ausgebauten Goethestraße besonders für Ortsunkundige verwirrend bezüglich der Vorfahrtsregelung. Hier soll ein Kreisverkehr entstehen. Der unübersichtliche Knotenpunkt hat in der Vorplanung seit 2010 schon mehrere Änderungen erfahren.  
Kreuzung Eine Masterarbeit aus dem Jahre 2016 hat nun die Vorzugsvariante Kreisverkehr für den geplanten Neuausbau ergeben: Dies ist sowohl für den Busverkehr (Wendeschleife) als auch für den immer mehr zunehmenden Durchgangsverkehr die teuerste aber beste Lösung. Noch in diesem Jahr soll der Bau beginnen und auch fertiggestellt werden…
Ein weiterer Kreisverkehr soll an der Kreuzung Lindenberger Weg mit Kleiststraße und Weidenweg am »Eingang« zum Eichenring entstehen.  Ein entsprechender Beschluss wurde bereits im Juni 2017 durch die Gemeindevertretung Panketal gefasst…

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Blankenburger Süden –
Infoveranstaltung geplant
Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, hat dem geplanten Stadtquartier Blankenburger Pflasterweg/Heinersdorfer Str. sowie daran anschließende Flächen der Ortsteile Blankenburg, Heinersdorf und Franz. Buchholz eine »außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung« bescheinigt, womit die Planungshoheit für dieses Gebiet von der bezirklichen auf die Senatsebene wechselt. Somit erfolgt die Bebauungsplanung und die Landschaftsplanung aus einer Hand.
Im eigentlichen Kernbereich (ca. 90 ha) soll ein funktionsgemischtes neues Stadtquartier mit vier Schulen entstehen. Weitere Flächen dienen der Lösung bestehender Verkehrsprobleme und sollen die Stadträume verknüpfen und als weitere Wohnungsbaupotenzialflächen vorgehalten werden.
Am 3. März 2018 ist eine öffentliche Infoveranstaltung in Buchs Feste-Scheune geplant…

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BaumhausPanketals schönstes Baumhaus
Das Siegerhaus steht in der Akazienallee in Zepernick – Rückzugsort für Vater & Sohn
Die Idee hatte Bürgermeister Rainer Fornell: Lasst uns einen Wettbewerb starten, wer das schönste Baumhaus in Panketal hat. Im August 2017 veröffentlichte er einen Aufruf im Gemeindeblatt. Neun Familien haben sich gemeldet. 
Um die Preisträger zu krönen, wurde die Firma Mahalinchen Holzdesign GmbH  (www.mahalinchen.de)  aus der Schwanebecker Waldstraße zur Unterstützung des Wettbewerbes gewonnen. Und dann kam das Schönste für den neugierigen Bürgermeister: Zusammen mit Zepernicks Ortsvorsteher Max Wonke durfte er als Juror all die phantasievoll gestalteten Werke in Panketaler Gärten besichtigen und beurteilen. Auch wenn die Auswahl ausgesprochen schwergefallen war: Sieger wurde der Baumhaus-Besitzer Fabian Haberkorn aus der Akazienallee in Zepernick. 
Eigentlich war es ein Jugendtraum von Vater Sven, ein Baumhaus zu besitzen…

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Schwolow AuktionshalleZum Ersten, zum Zweiten…
…zum Dritten!
In einer großen Auktionshalle in Buch finden donnerstags Versteigerungen statt.
Es ist Donnerstag, kurz nach 13 Uhr. Die Auktionshalle Berlin ist nicht zu verfehlen. Unzählige Autos parken vor dem Gebäude auf dem Gelände der Bucher Frischmilch GmbH auf dem Stener Berg 41; Fahrzeuge mit Berliner, Barnimer aber auch vielfach polnischen Kennzeichen.
Der Dezemberwind ist ungemütlich, knapp zwei Dutzend Männer stehen fröstelnd vor einer Reihe Fahrzeuge. In ihrer Mitte der Auktionator. 50 Euro ist der Mindesteinsatz, dann geht es los. Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts, hier ein leichtes Nicken, da ein Zwinkern. Die Männer scheinen ein oft gespieltes Stück zu geben. In Schritten von 50 bzw. 10 Euro erhöht der Mann in ihrer Mitte. Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten… Ein Golf 2 findet für 100 Euro, der Audi A 6 ohne Schlüssel und Papiere für 260 Euro einen neuen Besitzer. Ein Yamaha Motorrad wird für 1000 Euro versteigert. Die Fahrräder sind bereits unter den Hammer gekommen und auch die Auktion von Waren aus Haushaltsauflösungen, Nachlässen oder Einlieferungen innerhalb der großen Halle ist beendet.
Wer bei den Versteigerungen in der Halle dabei sein will, muss früher aufstehen. Um 9 Uhr kann die Ware in Augenschein genommen werden, ab 10 Uhr beginnt die Versteigerung durch einen öffentlich bestellten Auktionator. Immer so um die 100 bis 150 Leute lassen sich diese Schnäppchenjagd nicht entgehen und bieten für Dinge, die ihr Interesse geweckt haben. Ganze Regalabteile gehen im Konvolut weg; Kunst und Krempel wird versteigert, aber auch Kühlschränke, Waschmaschinen, Werkzeug, Möbel – oder eben Fahrzeuge.
Es ist kaum zu glauben, aber gegen 13.30 Uhr ist dann alles verkauft, die Regale der 1400 m2 großen Halle sind völlig leer. Letzte Reste werden von den Käufern in ihren Autos verstaut. Dann beginnt die Arbeit von Maik Schwolow und seinem 6-köpfigen Team wieder von vorn – bis zur nächsten Versteigerung in einer Woche…

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