Aktuelles

StrasseneroeffnungStraße der Jugend wie neu
Straßenausbau geschafft – nun folgt noch der »Sport- und Spielpark«
Am 1. Juni wurde die neu ausgebaute Straße der Jugend in Zepernick feierlich eröffnet – für den Verkehr freigegeben war die 740 m lange Straße schon vorher, insbesondere der Zugang zu den Sportstätten der SG Einheit Zepernick. Grund für die geringe Bauverzögerung (Bauzeit etwa 1 Jahr) waren unter anderem archäologische Funde, die immer offen gelassene Kreuzung des Berlin-Usedom-Radweges und die Bautätigkeiten zur Renaturierung der Panke.

Weitere Besonderheiten: Die Straße verfügt teilweise über einen 900er Stauraumkanal (120 m lang) sowie über ca. 100 m³ große unterirdische Füllkörper, in denen bei Starkregen das anfallende Wasser zwischengespeichert bzw. gedrosselt in die Panke eingeleitet werden kann. Die Mehrkosten für diese technischen Anlagen werden übrigens nicht in die Anliegerbeiträge eingerechnet, die in der Straße der Jugend bei voraussichtlich knapp unter 5 Euro/m² anrechenbarer Grundstücksfläche – also relativ niedrig – liegen werden.
Die Straße mit einer 5,5 bis 6 m breiten Fahrbahn, einem Gehweg auf der bewohnten (südlichen) und einem Geh-Radweg (Skaterweg) auf der Sportplatzseite hat rund 1,2 Millionen Euro gekostet. Gleichzeitig wurde auch die Kreuzung Triftstraße/Möserstraße umgestaltet: Eine »optische Bremse« (Rotfärbung der Fahrbahn) soll hier den Verkehr beruhigen; ebenso wurde der Fußgängerübergang zur Heinestraße 1 behindertengerecht ausgebaut…

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Camp SiverstorpstrasseSchönheitskur für das Camp
Weiße Metallkästen auf staubiger Erde: Das Tempohome in Karow in der Siverstorpstraße 5-19 bietet auch ein halbes Jahr nach Bezug durch rund 270 geflüchtete Menschen noch keinen erfreulichen Anblick. Doch das wird sich noch diesen Sommer ändern: Viele Verschönerungen stehen an! Zur Freude der Bewohner – und sicher auch der Nachbarn, die jeden Tag auf die triste Idylle blicken müssen.
Aus Weiß wird Bunt – aber mit Stil! Finanziell unterstützt vom Kulturamt Pankow konnte die Heimleitung Graffitikünstler gewinnen, die fröhliche Motive auf die Metallcontainer sprühen werden. Aber auch Natur hält Einzug. Manche Bewohner halfen sich ja schon durch die eintönige Zeit mit eigenen Blumenbeeten. In Abstimmung mit dem Berliner Immobilienmanagement (BIM), das Eigentümer des Grundstückes ist, werden Außenanlagen gestaltet; Sitzplätze, Grillecke, mal mit Sand, mal mit Rasen und viel Grün…

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RossmannRossmann zieht um, Depot ein
Rossmann eröffnet am 1. Juli seine neue und größere Bucher Filiale, nur ein paar Meter neben dem bisherigen Domizil in der Schlossparkpassage Buch, in den früheren Räumen von StraussInnovation. Mitte Juni wurde auch der Mietvertrag von »Depot«, einem Anbieter für Wohnaccessoires, Kleinmöbel und mehr, unterschrieben, der in die dann leer stehende Rossmann-Filiale ziehen will. Peter Scholz, Projektmanager der Widerker Vermögensverwaltung, rechnet damit, dass Rossmann bis zum 18. Juli die alte Ladeneinrichtung und die alten Waren abgefahren hat und Depot mit dem Umbau der ca. 650 m2 großen Räumlichkeiten beginnen kann. »Etwa zwei Monate Umbauzeit benötigt der neue Mieter. Ich gehe davon aus, dass im Oktober eröffnet wird.« …

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Wohnhaus NormaEntsteht hier ein Wohnhaus?
Wohn- und Geschäftshaus in der Bruno-Apitz-Str. 14 in Buch ist ein Zukunftsthema
Der Parkplatz am Norma-Markt in der Bruno-Apitz-Straße 14 in Buch ist meist leer, nur vereinzelt stehen hier Autos. Die Kunden kommen meist zu Fuß.  Dass die große Fläche Raum für Visionen bietet, ist naheliegend. Die Eigentümerin, die Nova Liegenschaften GmbH, plant, ein Wohn- und Geschäftshaus zu errichten. Es wurde die Nova Buch GmbH gegründet. Mitarbeiter sitzen bereits an der ersten Entwurfsplanung und eruieren, was generell möglich ist. 
Dass der Norma-Markt, der die Fläche gepachtet hat, am Standort bleibt, scheint gewiss. Die Frage wird sein, ob der Markt verrückt oder in das neue Gebäude integriert wird. Doch wie und was genau in der Bruno-Apitz-Straße Platz finden wird, ist noch Zukunftsmusik. …

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MUF1Hereinspaziert in Buchs MUF
Tag der offenen Tür in Buchs neuer Flüchtlingseinrichtung
Mehr als 300 Anwohner und andere Interessierte packten am 13. Juni die Gelegenheit beim Schopf und sahen sich am Tag der offenen Tür in der neuen Modularen Flüchtlingseinrichtung (MUF) in der Wolfgang-Heinz-Straße in Buch um. Mitarbeiter der gemeinnützigen Stephanus-Stiftung als Trägerin der Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen führten die Neugierigen durch Wohn- und Gemeinschaftsräume und standen für Fragen zur Verfügung. An verschiedenen »Informationsinseln« präsentierten sich ehrenamtliche Netzwerke sowie kommunale Akteure, die sich bei der Integration Geflüchteter in der Region engagieren.
MUF2Auch Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Pankows Bürgermeister Sören Benn und Claudia Langeheine, Präsidentin des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten, informierten sich vor Ort und beantworteten Besucherfragen.
Senatorin Breitenbach zeigte sich erleichtert, dass in Buch durch ein breites zivilgesellschaftliches Engagement die NPD in den vergangenen Monaten zurückgedrängt werden konnte, einzig eine Handvoll Anhänger demonstrierte am Tag der offenen Tür vor dem Gebäude.
Die Senatorin informierte, dass noch immer etwa 10 000 Geflüchtete in prekären Unterkünften leben müssen. Neue Containersiedlungen (tempohomes) werden in der Stadt nicht mehr errichtet, so die Senatorin; dafür entstehen 30 MUF, die einen guten Wohnstandard aufweisen und perspektivisch auch für integrative Wohnprojekte genutzt werden können…

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