Aktuelles

FdN»Fest der Nachbarn«
Gemeinsam feiern und sich gegenseitig besser kennenlernen, das kann jeder, der am Freitag, dem 19. Mai, von 15 bis 20 Uhr zum Bucher Bürgerhaus in der Franz-Schmidt-Straße 8-10 kommt. Im großen Garten findet das traditionelle »Fest der Nachbarn« statt. Auf dem Programm steht, wie schon in den Vorjahren, ein buntes Programm für Jung und Alt – mit viel Musik, Tanz und Mitmach-Angeboten.
Eröffnet wird das Nachbarschaftsfest um 15 Uhr. Es schließt sich ein Bühnenprogramm an mit einem Auftritt des Bucher Frauenchores. »Tintenschreck« Matthias Arndt ist mit Liedern für Kinder (und Erwachsene) zur Stelle. Martin von Emrichhofen koordiniert eine Mitsingaktion, die Pankower Musikschule Bela Bartok ist mit einem Kinderbläserensemble vor Ort und es treten die Clownkinder vom »Refugium« auf.

Gordon kommt mit seinen Trommeln – und wer will, ist eingeladen, mit »auf die Pauke zu hauen«. Balladen von Wissam Rashid erklingen gegen Abend und das Abschlusskonzert gegen 19 Uhr bestreitet Gülina.
Auf dem Fest gibt es einen Stelzenläufer und um 17 Uhr die große Luftballonaktion, bei der man seine Wünsche in den Himmel schicken kann. Die Jugendfeuerwehr Buch ist vor Ort. Eine Fotoausstellung des »Fototreffs Buch« wird im 1. OG eröffnet. Viele Kreativ- und Bastelstände (Filzen, Töpfern u. a.), Kinderschminken, Bogenschießen und Outdoorspiele (Slackline, Tischtennis, XXL-Schach, Boule u. m.), Feuer und Stockbrot sowie Leckeres vom Grill sind geplant…

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BrandBrandspuren werden beseitigt
Das seit über einem Jahr leer stehende Haus im »Refugium« wird wieder bezogen
Ende März war es geschafft, die letzte Berliner Turnhalle, die als Unterbringungsstätte für geflüchtete Menschen genutzt wurde, konnte leer gezogen werden. Zwar ist das Leben in den temporären Einrichtungen, wie die Containerbauten für Flüchtlinge genannt werden, um einiges besser als in den Sporthallen, weil es mehr Intimsphäre und Küchen gibt, aber die Hellhörigkeit und Enge sind auf lange Dauer auch nur schwer zu ertragen.
Voraussichtlich bis 2019 wird die Bucher Flüchtlingseinrichtung »AWO Refugium« an der Groscurthstraße bestehen bleiben. Jetzt, im Mai, soll die Sanierung des Hauses 1, das im August 2016 einem Brandanschlag zum Opfer gefallen war, beendet werden. Die Innenräume sind bereits wieder hergestellt, teilweise sogar aus Rigips, für die Akustik  ein deutliches Plus…

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Bürger gefragt: 
wohin soll das Geld fließen?
Jährlich stellt die Gemeindevertretung Panketal ein Bürgerbudget von jährlich 50.000 Euro in den Haushalt ein. Bis Ende November 2016 konnten Vorschläge für das Bürgerbudget 2017 eingebracht werden. 28 Bürger bzw. Vereine machten daraufhin 36 Vorschläge für den Einsatz des Geldes. 20 Vorschläge wurden ausgewählt, die den Bürgerinnen und Bürgern Panketals (ab 16. Lebensjahr) nun zur Endabstimmung vorgelegt werden. Einfach Stimmzettel (siehe www.panketal. de) unter Angabe von Namen und Anschrift an die Gemeinde, Meldestelle, 16341 Panketal, Schönower Str. 105 senden oder im Rathaus Panketal bis zum 15. Mai 2017 abgeben…

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NYTimesBuch in der New York Times
Artikel über Gründe, warum die AfD so viele Wählerstimmen gewinnen konnte
Buch ist in der New York Times zu Ehren gekommen. Doch es ist ein zweifelhafter Ruhm des Pankower Ortsteils, über den in der Wochenendausgabe des 18./19. März zu lesen war. »Die Samen des Nationalismus« – so überschrieb Autorin Amanda Taub ihren Artikel, für den sie im Januar vor Ort recherchiert hatte. Die Unterzeile versprach: »Wie ein verschlafener deutscher Vorort das Anwachsen rechtsextremer Bewegungen in Europa erklärt«.
Der Anlass, gerade Buch als exemplarisches Beispiel zu wählen, hängt mutmaßlich mit den Kommunalwahlen vom vergangenen September zusammen. Die Alternative für Deutschland (AfD) hatte im hiesigen Wahlkreis über 22 Prozent der Stimmen gewonnen, mehr als alle anderen Parteien. In einzelnen Wahllokalen waren es sogar um die 30 Prozent.
Amanda Taub will verstehen, warum gerade eine solche Partei hier Wurzeln schlagen konnte. Sie macht sich auf nach Buch und beschreibt, dass hier eigentlich alles in Ordnung ist: »Es ist nicht zu reich, nicht zu arm, nicht zu teuer, nicht zu heruntergekommen, nicht zu nah an der vollgestopften Innenstadt, aber auch nicht zu weit draußen…« Die kleinen Bucher Kieze, ja der gesamte Ort seien weit entfernt von diesen depressiven, postindustriellen Wohngebieten, deren Bild man im Kopf habe, wenn es um das Thema des europaweiten Erstarkens von rechtspopulistischen Bewegungen geht.
Sie befragt Menschen auf der Straße, unter anderem einen Kleinunternehmer, der seit 25 Jahren in Deutschland lebt …
Foto: Luft

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Laute Güterwagen sind ab dem Jahr 2020 passé
Der Deutsche Bundestag hat am 30. 3. das Schienenlärmschutzgesetz verabschiedet. Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 dürfen in Deutschland keine lauten Güterwagen mehr fahren.
»Viele Menschen aus meinem Wahlkreis sind von starkem Bahnlärm geplagt. Nun wird der Lärm an der Quelle beseitigt und der Lärmschutz gefördert. Ich bin sehr froh, dass wir dieses Gesetz auf den Weg gebracht haben«, erklärte der Pankower SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Berlin Nord/Ost (BINO) setzt sich Mindrup für die Lärmsenkung an den Bahntrassen in Pankow ein. »Neben den hier gemeinsam erreichten Lärmschutzmaßnahmen wird mit dem Gesetz eine weitere Reduzierung des Bahnlärms erreicht«, so Mindrup weiter.
Für die von Lärm betroffenen Anwohner von Buch bis Bernau ist das ein guter Schritt, aber lange noch nicht ausreichend. Auf einer Zusammenkunft der BINO mit Pankows Bürgermeister Sören Benn wies BI-Vorsitzender Dietrich Peters im März auf das Problem hin…

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BierDas Bier von hier
In Berlin-Buch wird Bier gebraut. Das Bier von hier heißt »Quartier Bier« und ist am großen Q auf schwarzem Etikett zu erkennen – und natürlich an seinem Geschmack. Auf den schwört Brauer Jörg Adler selbstredend in höchsten Tönen und auch die Tester und Stammkunden würden es »genial« finden. Und tatsächlich – es hat eine besondere Note und schmeckt lecker. »In das Bier kommt keine Chemie: Null«, betont der Endvierziger. »Nur Hopfen, Malz und Hefe sind die Zutaten. Es ist nicht pasteurisiert und ein gutes Viertel Jahr haltbar«. Gebraut werden das Quartier Pilsner, Quartier Pale Ale und ab Juni ein dunkelrotes Lagerbier im Ludwig-Hoffmann-Quartier, Wiltbergstraße 50, wo der Brauer aus Leidenschaft auch wohnt. Wer das Bier ausprobieren will: donnerstags von 18 bis 20 Uhr ist Werksverkauf – im Durchgang des Hauses 13.  Na dann, Prost!


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