Natur & Umwelt

SchlossparkSchlosspark wandelt sein Gesicht
Sanierungsarbeiten des 2. Bauabschnitts werden Ende Mai beendet sein
Die gegenwärtige Sanierung und Instandsetzung des Schlossparks Buch läuft sehr transparent für den interessierten Bürger ab.  Bereits im Sommer vergangenen Jahres hatte es ein Bürgerforum vor Ort gegeben, auf dem die geplanten Maßnahmen des aktuellen zweiten Bauabschnitts der Öffentlichkeit naturnah vorgestellt wurden.
In der Zwischenzeit ist viel passiert. Leane Benjamin vom Straßen- und Grünflächenamt Pankow und die Landschaftsarchitektin Brigitte Gehrke informierten am 10. April bei einem neuerlichen Vor-Ort-Termin interessierte Anwohner über die Veränderungen und gaben einen Ausblick auf den kommenden

3. Bauabschnitt, der von Herbst 2018 bis 2019 die Wiederherstellung des früheren Holländischen Gartens (parallel zum Stadtgut, Richtung Panke hinunter) beinhaltet. Dort geht es um die Erneuerung der Wege bis zu den kleinen Brücken und Neupflanzungen von Bäumen – rechts eine Lindenallee und links Hainbuchen. Die besonders alten Bäume auf der Wiese will man erhalten, auch wenn sie streng genommen nicht ins historische Parkkonzept gehören. Beseitigt werden einige Fehlgriffe aus den 1970er Jahren, als dort Eschen und Fichten gepflanzt wurden. Auch der Sämlingsaufwuchs des Spitzahorns wird entnommen. Die Flächen sollen wieder zu einer Feuchtwiese werden.  Eine Mauer, die ursprünglich am Rand der oberen Wiese stand, wird wieder ausgegraben.
Die aktuellen Arbeiten des 2. Bauabschnitts sollen etwa Ende Mai beendet sein. Dann wird das Gartendenkmal wieder ein Stückchen mehr von seiner historischen  angenommen …

Ausführlicher in der Printausgabe


KonikpferdeAnsage an übergriffige »Pferdekuschler«
Mit Infos und Führungen soll Vermenschlichung der Koniks verhindert werden
Die Agrar GmbH Gut Hobrechtsfelde und die Berliner Forsten betreiben auf den ehemaligen Rieselfeldern ein einzigartiges Waldweideprojekt. Highlandrinder und Galloways, Wasserbüffel, Mulis und Konikpferde tummeln sich auf den Flächen. Besonders die Wildpferde des Waldweidegebietes um Hobrechtsfelde sind die Besuchermagneten.
Alarmiert von Entwicklungen und Vorkommnissen in der Vergangenheit hat sich die Agrar GmbH jetzt an die Öffentlichkeit gewandt. Es gibt aufklärende Flyer, wie sich Spaziergänger den Pferden gegenüber verhalten sollten. Mit Führungen soll zudem über die Koniks informiert werden, um zu vermeiden, dass sie weiter vermenschlichen.…
»Ohne menschliche Hilfe sollen diese Pferde in ihrer Herde leben dürfen«, meint Antonia Gerke von der Pflerdekultur Gut Hobrechtsfelde, die mit den Forsten zusammenarbeitet. »Ihr Fluchtinstinkt darf nicht durch ‘Pferdekuschler’ aufgeweicht werden«, appelliert sie.
Sogar Fälle von Sodomie seien bereits vorgekommen, weil die Pferde keine Scheu mehr vor Menschen haben. Eine Wärmebildkamera hatte den sexuellen Missbrauch von Wildpferden auf den Flächen des Naturparks Barnim aufgedeckt. Die Polizei wurde verständigt.
Die Besucher seien sich zudem nicht im klaren, dass sie sich zwischen den Fluchttieren auch gefährden können…

Foto: Detlef Schwarz

Ausführlicher in der Printausgabe