Gesundheit & Forschung

Ausbildungskoordinator»Lehrjahre sind keine Herrenjahre«
Christian Ludwig berichtet über seine Arbeit als Ausbildungsskoordinator in der Bucher Lungenklinik
Was tut so ein Ausbildungskoordinator überhaupt? Dies war eine der häufigen Fragen, die man mir und ich mir selbst stellte. Nach zwölf Monaten kann ich darauf viele Antworten geben. Als erstes sehe ich mich als Ansprechpartner für alles, was die Ausbildung betrifft. So bin ich quasi täglich im Kontakt mit den Auszubildenden und kläre mit ihnen kleine und große Probleme, die jede Ausbildung so mit sich bringt. Ich organisiere die Einsatzplanungen und betreue die zugehörige Dienstplanabrechnung. Außerdem bin ich im Austausch mit den Kliniken und Einrichtungen, mit welchen wir für die notwendigen Pflichteinsätze kooperieren. Ich plane und begleite alle Testate und Prüfungstermine, führe Bewerbungsgespräche zusammen mit jeweils einer Stationsleitung, organisiere zugehörige »Schnuppertage«, außerdem unterstütze ich die Stationen bei Anleitungen, anstehenden Gesprächen, Beurteilungen von Einsätzen und der Besprechung von Pflegeplanungen.

Genau wie damals ist für mich auch heute der direkte Draht zu den Mentoren und Praxisanleitenden wichtig. Zum einen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, vor allem aber für den Austausch und eine gute Informationsweitergabe für alle Beteiligten. Dafür haben wir die monatlich stattfindende Mentorenberatung, fünf Schülertage pro Jahr mit Lungenklinik-spezifischen Themen und inzwischen auch einen hausinternen Praxisanleitertag, über den ich mich besonders freue.
Die angebotenen Ausbildungplätze in unserer Klinik haben sich im Laufe der Jahre deutlich erhöht, ebenso die Anzahl der Praxisanleitenden in den jeweiligen Abteilungen. Beides ein gutes Zeichen dafür, wie wichtig die Investition in die Zukunft des Pflegeberufs auch von der Evangelischen Lungenklinik gesehen wird…

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SanofiSchnellere Entwicklung von Therapien
MDC, BIH und Charité kooperieren mit Sanofi in Deutschland
Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH), die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Buch  und das Gesundheitsunternehmen Sanofi in Deutschland (französischer Pharmakonzern) haben am 4. Oktober in Berlin einen gemeinsamen Forschungsrahmenvertrag unterzeichnet. Die Einrichtungen werden damit in Zukunft gemeinsam stärker an der Entwicklung neuartiger Ansatzpunkte für Therapien unterschiedlicher Erkrankungen arbeiten. Zudem werden die Partner junge Nachwuchstalente sowie Projekte mit wirtschaftlichem und medizinischem Potenzial fördern.
»Wir freuen uns, mit dem neuen Vertrag die bisherige Zusammenarbeit zwischen Charité und Sanofi in Deutschland nun auf BIH und MDC ausweiten zu können. Durch die Bündelung der Kompetenzen aller Partner erwarten wir schnellere Entwicklungsfortschritte«, sagte Dr. Rolf Zettl, Administrativer Vorstand am BIH und Verantwortlicher für Berlin Health Innovations, der gemeinsamen Technologietransfer-Einheit von BIH und Charité bei der Unterzeichnung. Ziel sei es, dass Forschungserkenntnisse rasch bei Patientinnen und Patienten ankommen…
Foto: BIH/Thomas Rafalzyk

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