Aktuelles

EinbruchEinbruch in Karower Kirche
Die Täter kamen in der Nacht zum 6. August. Sie gingen mit brachialer Gewalt vor, als sie in die Karower Kirche in Alt-Karow und das benachbarte Unternehmen einbrachen und sie hinterließen neben den großen Schäden fassungslose Menschen.  
»In der Mauer zum Nachbargrundstück klafft ein anderthalb Quadratmeter großes Loch. Die haben die massive Wand einfach aufgebrochen. Außerdem stiegen die Täter auch durch ein Kirchenfenster – von dem sie das Schutzgitter wegflexten –  in die Sakristei und entwendeten ein Keyboard, die neue Tonanlage, Mikrofone, die Höranlage für Hörgeschädigte sowie diverse Arbeitsgeräte für den Friedhof; Motorsense, Heckenschere, Kabeltrommel usw., es ist unfassbar«, erzählt Kirchenmitarbeiter Uwe Hesse.

Die Täter kamen nicht zum ersten Mal. Bereits im Juni hatte es einen Einbruch in die alte Kapelle gegeben…

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WahlGehen Sie wählen!
Am 24. September wird der nächste deutsche Bundestag gewählt. Das Plädoyer des »Bucher Boten«: Gehen Sie wählen! Es ist das im Grundgesetz verankerte Recht eines jeden deutschen Staatsbürgers, über die politische Ausrichtung, die Themen und die personelle Besetzung des Parlaments mitzuentscheiden. Jede Stimme zählt, denn manchmal wird es eng für die eine oder andere Partei. Wer wählen geht, schützt das Land am besten vor Extremismus. Nicht wählen, heißt eine Stimme zu verschenken, die anderen nützt. Sie entscheiden mit, wer die nächste Bundeskanzlerin, der nächste Bundeskanzler wird.
Die Wahllokale am Wahlsonntag sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Sie haben zwei Stimmen. Die Erststimme entscheidet darüber, ob ein Direktkandidat in Ihrem Wahlkreis direkt in den Bundestag einziehen wird, die Zweitstimme entscheidet über die Zusammensetzung des Parlaments und damit auch über die oder den nächsten Kanzler/in. Insgesamt 48 Parteien nehmen an der Bundestagswahl 2017 teil.
In der Printausgabe stellen wir die aussichtsreichsten Direktkandidaten (Erststimme) vor im Wahlkreis 76 (Pankow) und Wahlkreis 59 (LK Barnim in den Gemeinden Panketal, Ahrensfelde, Bernau, Werneuchen sowie im LK Märkisch-Oderland).

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Wohnraum für Studenten in Karow geplant
Kleine, modulare Wohneinheiten für Studenten und Auszubildende könnten in Karow entstehen. Dieses Projekt wurde bereits auf der Juni-Sitzung des Pankower Stadtentwicklungsausschusses vorgestellt. Zwei Gebäude mit insgesamt 56 Mini-Apartments von ca. 20 m2 Größe, die aus einem Wohnraum, eine Pantry-Küche und Bad/WC bestehen, werden von der Familie Großkopf aus Karow geplant und sollen auf ihrem Grundstück am Hubertusdamm 44 gebaut werden. Hier befindet sich die gut besuchte Fitness-Galerie mit Sport- und Reha-Angeboten, Physiotherapie, Squashanlagen und es wäre genug Raum für zwei 16 x 18 Meter große, dreistöckige Gebäude. Für die einzelnen Wohnungen ist eine gede-ckelte Warmmiete von 300 Euro vorgesehen. Die einzelnen Wohnmodule könnten auch relativ einfach zu größeren Wohnungen umgebaut werden.
»Ziel ist es, bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeitsstandards in dem Wohnkonzept als Pilotprojekt zu realisieren«, wirbt Matthias Großkopf für sein Vorhaben. »Ich hoffe, die Pankower Stadtplaner unterstützen das dringend nötige Projekt.«     
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TempohomeTempohome mit neuem Outfit
Seit Anfang August zeigt sich das EJF Tempohome in Karow von seiner ganz besonders bunten Seite. Das Berliner Künstlerkollektiv Klub7 tauchte gemeinsam mit den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft sechs graue Containerwände in ein strahlendes Farbenkleid. Das Graffitiprojekt wurde finanziert vom Berliner Projektfond für Kulturelle Bildung in Kooperation mit dem Bezirksamt Pankow.
Entstanden ist eine serielle Wandmalerei mit dem Titel »Escape« (Flucht), die auf unmittelbare Weise die Begegnung verschiedener Welten, eine spontane und wilde Fusion von Farben, Formen und Strukturen zeigt. Der Titel nimmt dabei Bezug auf die aktuelle Lebenssituation der Geflüchteten. Flucht ist dominiert von der Überwindung von Normen, Konventionen, Traditionen. »Sie erzeugt ein wildes Durcheinander von Davor, Dahinter, Drunter und Drüber…«, so die Künstler.
In einem parallel zur Malerei stattfindenden Workshop brachten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, indem sie auf riesigen Papierbahnen mit Acrylfarbe und Pinsel ihre eigenen Bildwelten schufen. Im nächsten Schritt wurden Zeichnungen und Illustrationen mit Markern und Kreide gemeinsam umgesetzt. Klub7 projizierte sie dann in einem kreativen Übertragungsprozess collagenartig an die Containerwände und verwirklichte somit einen bunten Farbhorizont.
Interesse an einer Besichtigung oder an einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Pate?
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0160/91 70 34 89.


Quartierskunst48 Stunden Kunst im Quartier
Ludwig-Hoffmann-Quartier Buch lädt zur Kunstmeile
Auf dem ehemaligen Krankenhausgelände des Ludwig Hoffmann Quartiers in Buch, Wiltbergstraße 50, steht nicht nur ein Großteil der Gebäude unter Denkmalschutz, sondern auch die gesamte parkähnliche Außenanlage mit zahlreichen Brunnen, Skulpturen und Pavillons sind denkmalgeschützt.
Mit der Veranstaltung »#48h LHQ« soll bewusst ein Stilbruch begangen werden.  »Leben mit dem Denkmal« wird in diesen 48 Stunden einmal von anderen Blickwinkeln aus betrachtet, kreative Ideen sollen dazu führen, Neues in dem gepflegten, denkmalgeschützten Areal zu entdecken. 48 Stunden lang präsentieren vom 15. bis 17. September zahlreiche Künstler, Kreative, Vereine, soziale Einrichtungen und Bewohner aus Buch ihre kreativen Arbeiten auf der Ringstraße, die das Quartier durchzieht.  
Zwei Workshops bieten Besuchern am Eröffnungstag die Möglichkeit, selbst aktiv zu wirken und so zum Teil des Projektes zu werden.
Der Auftakt des Kunstmarathons ist am 15. September ab 16 Uhr rund um das Haus 24 auf dem Schulcampus im Quartier. »#48h LHQ« ist dann bis 17. September als öffentliche Ausstellung frei zugänglich. Außerdem stehen Livemusik, Quartierbier und andere Gaumenfreuden auf dem Festplan…

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UnwetterSchneise der Verwüstung
Unwetter richtete in Panketal Schäden an / Feuerwehr im Dauereinsatz
Am 3. August brauste ein heftiger Sturm mit starkem Regen über Panketal und zog eine Schneise vorwiegend über Schwanebeck, etwas geringer über Teile von Zepernick. Buch, Bernau und Ahrensfelde blieben verschont. Betroffen waren besonders einige Randlagen: das Ahrentholzgelände (Birkholzer Weg), die Straßen entlang der Mülldeponie (Zillertaler, Zepernicker, Lübecker, Kieler Straße u. a.), das Industriegelände Gehrenberge sowie die Spielgeräte am Bronnenplatz.
Unwetter2Wie die stellvertretende Panketaler Bürgermeisterin Cassandra Lehnert berichtete, gab es über 100 Feuerwehreinsätze, nach 25 Stunden Dauereinsatz übernahmen die Kameraden aus Lindenberg vorübergehend die Regie. Es musste noch lange nachgearbeitet werden, so dass die Unterstützung der Nachbar-Feuerwehren sehr willkommen war. Die Drehleiter der Feuerwehr Buch war dabei besonders hilfreich…

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