Top Thema des Monats Juli / August

Planungen für eine Bürgerstadt Buch
Planer schlagen vor: bis zu 40.000 neue Wohnungen auf ehemaligen Rieselfeldern
Eine Stadt der Zukunft in einer Zeit dringenden Wohnungsbedarfs zu bauen, das schwebt einer Projektgruppe von Stadtplanern, Wohnungsbauexperten und Architekten vor, die sich seit vergangenem Jahr einer Projektstudie gewidmet haben. Ihr Titel: »Bürgerstadt Buch«. Darin untersuchten sie ein – aus ihrer Sicht von vielen vergessenes – Stadtentwicklungspotential im Berliner Norden auf den ehemaligen Rieselfeldern zwischen Buch und Französisch Buchholz.
Am 20. Juni stellten sie ihre Projektergebnisse öffentlich vor. 30.000 bis 40.000 neue Wohnungen sowie bis zu 30.000 Arbeitsplätze visionieren sie auf einer Fläche von ca. 750 Hektar. Bis zu 100.000 Menschen könnten dort künftig leben. »Von den insgesamt 750 ha Land, das entspricht einer Fläche von mehr als 1.000 Fußballfeldern, gehören knapp 70 Prozent dem Land Berlin«, sagte Projektmitstreiter Volker Härtig, Vorsitzender des Fachausschusses Soziale Stadt der SPD Berlin.


Sind die Landesflächen vor den Toren Karows und Buchs vergessene Flächen? »Menschen in Bezirks- und Landespolitik, beim Senat und in unserer Verwaltung rieben sich am ersten Tag der Sommerferien verdutzt die Augen und können kaum glauben, dass hier eine Projektidee medial mit großen Aplomp ‘gehyped’ wird, ohne jeglichen Faktencheck«, erklärt Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn (Die Linke) zur Bürgerstadt-Idee…

Lesen Sie ausführlicher in unserer Printausgabe